Auch Massen betroffen – Protestspaziergang gegen Umgehungsstraße

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Foto: Symbolfoto RB

Die Dortmunder Bürgerinitiative „Schützt unseren Freiraum“ kämpft gegen den Ausbau der L633n als Umgehungsstraße für den Schwerlastverkehr.

Diese mautfreie West-Ost-Straße soll zusammen mit der sog.  „Nordspange“ insbesondere die Industrie- und Gewerbegebiete von Dortmund (Hafen, Westfalenhütte), Kamen und Unna miteinander verbinden.

Die Bürgerinitiative ruft daher zum Protestspaziergang gegen die geplante Weiterführung der Brackeler Straße nördlich von Asseln und Wickede auf:

Am Samstag, 15. August, ab 14:00 Uhr,  ab Fabido-Kindergarten (Baedekerstraße 40) in Wickede. Dauer des Spaziergangs ca. 3 Stunden.

Es wird die geplante Trasse einschließlich des Pleckenbrinksees und des Naturschutzgebietes Wickeder Ostholz erkundet. Fachkundige Vertreter der Bürgerinitiative und der Naturschutzverbände sowie betroffene Bürger/- innen erläutern die Hintergründe und ökologischen Auswirkungen der Planung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund schreibt die BI:

„Der Beschluss des Dortmunder Rates zur Planung des Weiterbaus der L663n gibt großen Anlass zur Sorge. Nachdem jahrelang Ruhe um dies Thema eingekehrt war, stehen jetzt Mittel zur Verfügung, dieses umweltzerstörende Schnellstraßenprojekt im Dortmunder Nordosten weiter zu planen. Die Bürgerinitiative „Schützt unseren Freiraum“ kämpft gemeinsam mit den Naturschutzverbänden, Grünen und Linken gegen das fast 100 Jahre alte Projekt, welches von SPD, CDU und FDP forciert wird.

Unter dem Vorwand einer angeblichen Hellweg-Entlastung ist vorrangig beabsichtigt, eine neue vierspurige Autobahn für den Schwerlastverkehr durch den Norden von Asseln und Wickede zu bauen. Diese mautfreie West-Ost-Straße soll zusammen mit einer in der Nordstadt geplanten „Nordspange“ insbesondere die Industrie- und Gewerbegebiete von Dortmund (Hafen, Westfalenhütte), Kamen und Unna miteinander verbinden.

Das Straßenbauprojekt widerspricht den Dortmunder Luftreinhalteplan und zieht Verkehr vom Dortmunder Autobahnring und der B 1 / A 40 / A 44 ab, um ihn in die Nordstadt zu führen. Dafür soll ein lärmarmer Natur- und Erholungsraum unwiederbringlich zerstört, die Existenzen von Reiterhöfen vernichtet und fruchtbares Ackerland geopfert werden.

Hier der Routenplan des Spazierganges:

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