Grünen-Antrag: Vorfahrt für Radler und Beleuchtung von Morgenstraße bis Hemmerde

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Beleuchtung und eine Änderung der Vorfahrtsregelungen zugunsten von Radlern: Das beantragt die Fraktion der Unnaer Grünen für die Hellweg-Route von der Morgenstraße östlich bis nach Hemmerde. 

„Das Ziel des Antrags ist die Förderung des Radverkehrs in den dunklen Jahres- und Tageszeiten“, schreibt die Fraktion und erläutert:

„Die Hellweg-Route ist eine schnelle und sichere Verbindung zwischen Unna-Mitte und den Gemeinden Mühlhausen, Lünern, Stockum und Hemmerde. Sie ist Bestandteil des Radverkehrsnetzes NRW. Auf ihr laufen die ausgezeichneten Routen A4, U2, U4, die Spielplatzroute und die Westfälische Salzroute.

Finanziert werden soll das Vorhaben über das Konjunkturpaket der Bundesregierung, welches zum 1. August 2020 die Fördermöglichkeiten im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative ausgeweitet hat.

Im Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ werden 100 Millionen Euro zusätzlich für Modellprojekte zur Verfügung gestellt. Erstmals sind für finanzschwache Kommunen Zuschüsse bis zu 100 Prozent der Gesamtinvestitionen möglich.

https://www.bmu.de/pressemitteilung/zusaetzliches-konjunkturprogramm-fuer-klimaschutz-in-kommunen-startet-im-august/

Für das Pestalozzi-Gymnasium, die Peter-Weiss-Gesamtschule und das Ernst-Barlach-Gymnasium ist die Radtrasse ein wichtiger Schulweg.

Eine Ausleuchtung fördert die Schulwegsicherheit und körperliche Aktivität der Jugendlichen. Eine inhaltliche Gestaltung des Hellweges als Lichtweg bietet Chancen für die Tourismusförderung.

Es sollten Laternen zum Einsatz kommen, die sensorgesteuert auf Passanten reagieren und somit die Lichtverschmutzung und Stromkosten minimieren. Um Insekten nicht unnötig anzulocken, sollten die Wellenlängen im UV-Bereich herausgefiltert werden. Die Stadtwerke könnte hier als zukunftsträchtiger und verlässlicher Partner zur Umsetzung hinzugezogen werden.

Eine Vorfahrtsregel für den Radverkehr würde die Strecke noch einmal deutlich attraktiver machen und noch mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad motivieren.

Die Stadt möge prüfen, ob hierbei eine Ampelregelung auf Anforderung mittels Kontaktschleife mit entsprechendem Abstand vor der Straße, um nicht vom Fahrrad absteigen zu müssen oder aber eine bauliche Verengung durch Bäume auf der Straße, zzgl. einer Kennzeichnung, dass Fahrräder die Straße kreuzen (Fahrradweg) plus Zebrastreifen, die sicherste Lösung bedeuten.

Zusätzlich sollte auch der Beginn der Hellwegtrasse an der Morgenstraße / Ecke Schrottplatz auf Verbesserungen überprüft werden. Durch Verengungen und den nötigen Spurwechsel ist hier eine sichere und gefahrlose Überquerung nicht gegeben.

Quelle: Pressemitteilung Fraktion B90/Die Grünen Unna

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