„Corona-Demo“ in Dortmund verläuft nach Extra-Appell störungsfrei

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Symbolbild, Quelle Pixabay

Weil es zuerst nicht mit den Abstandsregeln klappte, begann die Standkundgebung mit 45 Minuten Verspätung.

„In der Dortmunder Innenstadt haben am heutigen Sonntag (9.8.) mehrere tausend Menschen friedlich demonstriert“, berichtete die Polizei am Abend. Die Versammlung unter dem Motto „Festival für Frieden & Freiheit – Wahrung unserer Grundrechte“ fand auf dem Hansaplatz statt.

Die Standkundgebung war für 15 bis 21 Uhr angemeldet, tatsächlich beginnen konnte sie erst gegen 15.45 Uhr, heißt es in der polizeilichen Zusammenfassung:

„Zuvor hatte ein Teil der Versammlungsteilnehmenden nicht die notwendigen Mindestabstände eingehalten, so dass die Polizei mehrfach Kontakt zum Versammlungsleiter aufnehmen musste. Nachdem dieser erfolgreich an die Teilnehmenden appelliert hatte, ließ die Polizei den Beginn der Demonstration zu.“

Die Veranstaltung selbst, in der Spitze mit rund 2800 Teilnehmenden, sei friedlich und störungsfrei verlaufen. Sie endete gegen 21 Uhr.

Der Polizeiführer des Einsatzes, Leitender Polizeidirektor Udo Tönjann, sieht den Einsatzverlauf positiv: „Wir haben im Vorfeld betont, dass die Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzregelungen auch auf öffentlichen Versammlungen alternativlos ist – und konsequentes Vorgehen angekündigt. Dies haben wir bereits vor Beginn der Demonstration in die Tat umgesetzt. Mit dem friedlichen Verlauf bin ich zufrieden.“

Polizeipräsident Gregor Lange ergänzt: „Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, und eine wesentliche Aufgabe der Polizei ist es, sie bei friedlichem Verlauf zu schützen. Ich bin Herrn Tönjann und allen Einsatzkräften dankbar für den konsequenten und dennoch besonnenen Umgang mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. So konnten diese unter Einhaltung der Abstandsregeln ihr Grundrecht ausüben.“

 

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