Nach mutmaßlichem Rennen: Motorräder, Kamera, Smartphones und Führerscheine kassiert

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Symbolbild einer Suzuki / Quelle RB

Wegen Verdacht eines illegalen Rennens hat die Märkische Polizei am frühen Dienstagabend (7. 7.) zwei Motorräder, zwei Führerscheine und zwei Smartphones beschlagnahmt – sowie eine professionelle Kamera samt Speichermedien.

Mehrere Zeugen meldeten sich gegen 18.45 Uhr über Notruf bei der Polizei: Sie hätten soeben zwei Motorräder beobachtet, die sich in den Silbergkurven zwischen Lüdenscheid und Herscheid mutmaßlich ein Rennen lieferten. Bei den Motorrädern handelte es sich um eine Yamaha PT 07 und eine Suzuki GSX 1000.

Polizeibeamte trafen vor Ort beide Kräder samt Fahrer an. „Es besteht der Verdacht, dass sie augenscheinlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und sich gegenseitig überholend die Strecke befahren haben“, berichtet der MK-Polizeisprecher.

Und damit nicht genug: Am Fahrbahnrand stand 19-Jähriger, der die Möchtegernrennfahrer offenbar mit einer professionellen Kamera filmte.

Hinweise auf Drogen oder Alkohol ergaben sich bei den beiden Bikern aus Wuppertal (30) und Lindlar (23) nicht.

Gleichwohl zog die Polizei die Motorräder, Führerscheine und Smartphones der Fahrer sowie die Kamera samt Speichermedien des Kameramanns ein. Gegen alle drei Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Verdacht: Absprache und Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§315d StGB).

Quelle: Kreispolizei Märkischer Kreis

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