Tumult nach Raubversuch auf 13-Jährigen

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Im Dortmunder Norden ist am Mittwochabend (6. 5.) ein Raubversuch dreier 15-Jähriger an einem 13-Jährigen in einem Tumult eskaliert. Eine Menschenmenge rottete sich vor Ort zusammen,  beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte.

Gegen 20.50 Uhr sprachen drei Jugendliche einen 13-Jährigen auf der  Kleinen Burgholzstraße an und forderten seine hochwertigen Kopfhörer; sie hätten ein Messer dabei, drohten sie dem Jüngeren.

Sodann trat ein Passant auf den Plan. Aufgeschreckt durch diesen bislang unbekannten Zeugen ließ das Trio von dem Jungen ab und flüchtete.

Sie kamen bis zur Schiller- und Fritz-Reuter-Straße, dort nahmen Polizisten die erst 15-Jährigen aus Dortmund vorläufig fest. Einer leistete Widerstand.

Während der Festnahmen versammelten sich immer mehr Menschen auf der Straße, bis etwa 20 Personen lautstark Partei ergriffen.

„Sie kommentierten lautstark und in aggressiver Weise die polizeilichen Maßnahmen. Sie beleidigten die Polizisten“, notiert es der Polizeibericht vom Donnerstagmittag.

Neben den ausgesprochenen Beleidigungen „bauten sich die Personen in bedrohlicher Weise auf und unterschritten Distanzen.“ Beim Versuch, eine Person aus der Menschenmenge festzunehmen, riss diese sich los und flüchtete unerkannt. Hierbei verletzte sich ein Polizist noch leicht.

Beamte brachten die drei Jugendlichen schließlich zeitverzögert zur Polizeiwache. „Besondere Haftgründe für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor“, schließt die Mitteilung, die 15-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen versuchten Raubes und in einem Fall wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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