Rund 90 wilde Müllkippen werden in Kamen jedes Jahr entdeckt und müssen aufwendig beräumt werden. Um der anhaltenden Umweltverschmutzung entgegenzuwirken, haben die Stadt Kamen und die Abfallberatung der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna (GWA) mit einem Infostand in der Kamener Innenstadt über die korrekte Entsorgung aufgeklärt.
Gewerblicher Bauschutt landet in der Natur
Nach Beobachtungen der GWA zeichnet sich im vergangenen Jahr ein deutlicher Trend ab: Neben privatem Unrat, der gehäuft neben Glas- und Papiercontainern abgestellt wird, steigt die Zahl wild entsorgter Bauabfälle in der Natur – mutmaßlich aus gewerblicher Herkunft. Die Zeche zahlt am Ende die Allgemeinheit, da die Entsorgungskosten durch die Stadt Kamen getragen werden und somit die Müllgebühren aller Bürger belasten.
Ordnungsamt droht Umweltsündern mit empfindlichen Bußgeldern
Aufklärung vor Ort leisteten das GWA-Team um Dorothee Weber, Regine Hees und Holger Locke. Parallel dazu greift die Kommune durch: Neben den Kräften des städtischen Reinigungsprojekts „Gemeinsam für ein sauberes Kamen“ spüren Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes gezielt die Verursacher auf. Wer als Müllsünder überführt wird, muss mit saftigen Bußgeldern rechnen.
Quelle: Stadt Kamen / GWA Kreis Unna
































