Seit Jahren wird über den Neubau eines Lehrschwimmbeckens in Unna-Massen beraten. Die Ratsfraktion „Wir für Unna“ (WfU) fordert nun das Ende zeit- und kostenintensiver Planungsphasen und schlägt vor, sich direkt am erfolgreich umgesetzten Modell der Stadt Arnsberg zu orientieren.
Unna-Massen. Die WfU-Fraktion fordert die Verwaltung der Kreisstadt Unna auf, unverzüglich den fachlichen Austausch mit der Stadt Arnsberg sowie dem dortigen Planungsbüro aufzunehmen. Ziel sei es, die Planung und Umsetzung des beschlossenen Lehrschwimmbeckens am Standort Massen an der dort bereits realisierten Lösung auszurichten.
Zwölf Monate von Planung bis Fertigstellung in Arnsberg
Eine Delegation aus Ratsmitgliedern und Verwaltung hatte das neue Bad in Arnsberg vor Ort besichtigt. Dort vergingen von der ersten Planung bis zur Fertigstellung lediglich rund zwölf Monate.
Demgegenüber zieht sich das Projekt in Unna seit Jahren hin: Bereits am 23. Juni 2022 beschloss der Rat die Einleitung der Planungen auf dem ehemaligen Freizeitbadgelände in Massen. Im Juni 2023 wurden Verwaltung und Wirtschaftsbetriebe mit der Erarbeitung eines Gesamtkonzepts beauftragt. Im Dezember 2024 wurden vier unterschiedliche Varianten präsentiert – seitdem stagnieren die Entscheidungen.
Kosten sparen und Wärmeaustausch mit Kindergarten prüfen
„Der Blick nach Arnsberg zeigt, dass es schneller gehen kann. Wir sollten eine bereits geplante und gebaute Lösung als Blaupause nutzen, statt weitere Zeit und Geld in zusätzliche Varianten zu investieren“, fordert WfU-Fraktionsvorsitzender Sven Arnt.
Nach Ansicht der Fraktion lassen sich die Arnsberger Pläne mit geringen Anpassungen auf den Standort Massen übertragen. Zudem biete die unmittelbare Nähe zu einem Kindergarten die Chance, ein Konzept für den gegenseitigen Wärmeaustausch zu prüfen. Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage der Stadt müsse vermieden werden, dass weitere Planungskosten entstehen.
PM WfU-Ratsfraktion Unna
































