Unter dem Motto „Gen Z regelt das“ haben sich am Samstag, 31. 10., bis zu 700 Menschen auf dem Dortmunder Friedensplatz versammelt.
Obwohl die Polizei die Selbstdarstellung einer „weitestgehend positiven Bilanz“ wählt, kam es im Umfeld der Veranstaltung zu Gewalt und Straftaten.
Schon im Vorfeld war im Internet zu den Protesten aufgerufen worden. Dennoch lag der Polizei bis zum Nachmittag keine offizielle Anmeldung für die Aktion vor.
Erst gegen 14:30 Uhr gab sich ein 20-Jähriger vor Ort als Versammlungsleiter zu erkennen und meldete die Demonstration unter dem Titel „Gen Z erhebt sich“ nachträglich an.
Nach dem offiziellen Ende der Versammlung gegen 16:00 Uhr kam es zu mehreren Vorfällen:
Böller-Würfe: Eine Gruppe Jugendlicher zündete direkt am Ausgang des Friedensplatzes und im Bereich der Wißstraße drei pyrotechnische Gegenstände und flüchtete.
Die Polizei stellte die Täter in der Nähe, fand weitere Böller bei ihnen und übergab sie nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens den Erziehungsberechtigten.
Gewaltsamer Angriff: Ebenfalls nach Veranstaltungsende griff eine Gruppe von Personen zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre) aus Ennigerloh oberhalb des Parkhauses an. Der 14-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf, der 15-Jährige an der Hand.
Beide mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Angreifer entkamen unerkannt; die Polizei ermittelt.
Quelle Polizei Dortmund
































