Leerstand auch im Unnaer Rathaus – SPD hakt nach: Was folgt denn nun auf Alimentari und Eisdiele – und wann?

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Die Schaufenster des ehemaligen „alimentari“ sind schon lange verklebt. Nach wie vor wird auf einem Schild auf notwendige Umbauten verwiesen. Foto: SPD

Wann zieht wieder Leben ein in die Ladenlokale?

Das fragt sich die Unnaer SPD-Fraktion mit Blick auf die Leerstände im Rathaus.

Seit vielen Monaten schon gähnt Ödnis in den beiden Ladenlokale auf der dem Rathausplatz zugewandten prominenten Seite des Rathauses. Zuvor waren hier eine Eisdiele und das italienische Spezialitätenlokal „Alimentari“ beheimatet.

Die SPD-Fraktion im Stadtrat möchte nun wissen, wie und wann es mit den beiden Flächen weitergeht, und hat dazu eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet.

„Zunächst war von notwendigen Umbauarbeiten die Rede, bevor die Ladenlokale wieder vermietet werden können. Seitdem hat es jedoch keine weiteren Informationen gegeben“, kritisieren die Genossen.

Die derzeit größte Ratsfraktion fragt deshalb nach dem aktuellen Sachstand, dem voraussichtlichen Zeitplan für eine Wiedervermietung und den Vorstellungen zur künftigen Nutzung.

„Das Rathaus ist mehr als ein Sitz für Verwaltung und Politik. Es soll ein offenes Haus für alle Bürgerinnen und Bürger sein“,

betont Sebastian Laaser, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Die Ladenlokale im Erdgeschoss seien bewusst Teil des architektonischen Konzepts. Gerade die Südseite mit ihrer Ausrichtung zur Innenstadt habe eine besondere Bedeutung für die Verbindung zwischen Rathaus und Stadtgesellschaft.

Die ursprüngliche Idee, das Rathaus durch publikumsnahe Nutzungen zu beleben und nach außen zu öffnen, habe sich bewährt. Ziel müsse es sein, das Rathaus auch künftig als lebendigen Ort zu erhalten, der Menschen zusammenbringt und die Innenstadt stärkt.

Die SPD-Fraktion bittet die Verwaltung daher um eine zeitnahe Auskunft, wann mit einer Wiedervermietung zu rechnen ist und welche Perspektiven es für die beiden Ladenlokale gibt.

PM SPD-Fraktion Unna

1 KOMMENTAR

  1. Man könnte ja wie an andere Leerstellen in der Innenstadt einen Sandhaufen mit Holzliegen oder Strandkörbe davor installieren und die Schaufenster mit einer fotorealistischen Strandaussicht bekleben.

    In andere Städte hat die SPD länger leerstehende Räume in so zentraler Lage dafür genutzt, sie besonders günstig für eine Bürgeranlaufstelle der eigenen Partei anzumieten.
    Vielleicht hat sie ja ein Auge darauf geworfen?

    Eine weiterer Trend ist mir diesen Sommer besonders aufgefallen:
    Städte füllen immer öfters leerstehende Geschäfte in zentraler Lage übertrieben mit irgendwelche kommunale Untereinrichtungen auf um den Leerstand optisch zu verdecken.

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