Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 bei Castrop-Rauxel wurde heute Morgen ein Beteiligter lebensgefährlich verletzt wurde. Die Fahrbahn blieb stundenlang gesperrt, der Verkehr staute sich in der Folge kilometerweit.
Gegen 6:40 Uhr fuhr ein 34-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A 2 in Richtung Hannover. Zwischen Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest bremste er erkehrsbedingt nahezu bis zum Stillstand ab.
Ein dahinter fahrender Skodafahrer (59, aus Castrop-Rauxel) kam mit seinem Pkw hinter dem LKW zum Stehen. Ein 22-jähriger Hagener hingegen bemerkte das Stauende zu spät bzw. gar nicht – er krachte mit seinem Mercedes nahezu ungebremst auf den Skoda und schob ihn gegen den Sattelzug.
Beide Autos kamen schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.
Durch Trümmerteile wurden der Audi eines 48-Jährigen aus Oer-Erkenschwick, der Renault eines 37-Jährigen aus Gelsenkirchen sowie der Hyundai eines 45-Jährigen aus Gelsenkirchen beschädigt.
Der Fahrer des zwischen Lkw und Mercedes geratenen Skoda wurde schwer verletzt und erlitt zudem einen Schock. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt.
Die Richtungsfahrbahn Hannover blieb in Folge des Unfalls bis etwa 11:45 Uhr gesperrt, der Verkehr staute sich dadurch zwischenzeitlich über 13 Kilometer.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Dortmund. Der Skoda und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Weiterer Unfall mit Schwerverletztem auf der A40:
Bei einem Unfall am Montagabend (28. September) auf der A40 wurde ein 31-jähriger Mann aus Bochum schwer verletzt. Er fuhr gegen 18:30 Uhr mit seinem Hyundai auf der Parallelfahrbahn des Autobahnkreuzes Bochum in Fahrtrichtung Dortmund. Zur selben Zeit fuhr ein 43-Jähriger aus Gevelsberg mit seinem Auto auf dem rechten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn.
Als er auf die Parallelfahrbahn wechselte, übersah er dabei den Hyundai. Dieser prallte durch die Kollision gegen die rechte Schutzplanke.
Der 31-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der rechte Fahrstreifen der A40 in Fahrtrichtung Dortmund sowie die Parallelfahrbahn gesperrt. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 43-Jährigen ein.
Quelle Polizei Dortmund
































