E-Scooterfahrer (14) flüchtet mit 70 km/h vor Polizei und kracht vor Mauer

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Phönixsee Dortmund. / Quelle RB

Rasende Flucht mit finalem Crash.

Am Montagabend (14. September) flüchteten mehrere Jugendliche am Phoenix-See mit ihren E-Scootern vor einer Polizeikontrolle. Ein 14-Jähriger verunglückte bei seiner rasanten Flucht mit seinem frisierten Scooter und landete im Krankenhaus.

Gegen 21:00 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung im Rahmen gezielter Verkehrsüberwachung auf dem Rundweg des Phoenix-Sees eine Gruppe von E-Scooter-Fahrern kontrollieren. Als diese den Streifenwagen bemerkten, zogen sie sich teils Kapuzen über die Köpfe, beschleunigten und flüchteten.

Die Einsatzkräfte nahmen mit Blaulicht und Martinshorn kurzfristig die Verfolgung auf. Ein 14-jähriger Dortmunder beschleunigte seinen Scooter auf teilweise über 70 km/h.

„An den Emscherauen“ verlor er ohne Fremdeinwirkung schließlich die Kontrolle und prallte frontal gegen eine Begrenzungsmauer.

Der Jugendliche trug keinen Schutzhelm und zog sich eine Platzwunde im Gesicht zu. Nach Erstversorgung vor Ort wurde er im Beisein seines verständigten Vaters mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und danach in die Obhut des Vaters übergeben.

Der Sichtkontakt zu den übrigen drei Begleitern ging auf der rasanten Verfolgungsfahrt verloren. „Unbeteiligte Personen wurden zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, betont indes ein Polizeisprecher.

„Nach ersten Einlassungen und Erkenntnissen vor Ort besteht der Verdacht einer technischen Manipulation“, teilt die Polizei weiter mit. Den E-Scooter stellten die Beamten zur Erstellung eines technischen Gutachtens sicher. Zudem bestand für das Elektrokleinstfahrzeug kein Versicherungsschutz.

Gegen den Jugendlichen wurden entsprechende Ermittlungs- und Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle Polizei Dortmund

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