Drei Jahre nach Auflösung: Spielmannszug Adler-Hohenheide meldet sich zum großen Horrido zurück

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Aufstellen zum Festumzug am Sonntag (16. August) auf der Hohenheide. Erstmals marschierte der Spielmannszug hier wieder offiziell mit. (Foto RB)

Das nennt man ein standesgemäßes „Hallo – wir sind wieder da!“

Mit den sprichwörtlichen Pauken und Trompeten, konkret mit wirbelnden Trommelstöcken und wohlklingendem Querflötenschall hat am vergangenen Wochenende der Spielmannszug Adler Hohenheide das viertägige Schützenfest mitgestaltet und damit ein musikalisches Revival gefeiert.

2022 hatten die Spielleute und -männer des höchstgelegensten Fröndenberger Ortsteils ihren letzten Auftritt. Vor drei Jahren gingen sie auseinander, der Spielmannszug löste sich auf.

Allerdings nicht sang- und klanglos. Die Leidenschaft für die Musik und das Schützenwesen brannte in allen ehemaligen Spielmannszugmitgliedern tief im Innern weiter.

So spielten sie trotz formaler Auflösung weiterhin jedes Jahr beim Schützenfest Mitte August, einfach aus Lust und Laune, berichten langjährige Mitglieder des kleinen schützeneigenen Orchesters.

Immer wieder wurden sie von Schützenvereinsmitgliedern und Mitbürgern aus dem Dorf gebeten, doch einen Neustart zu wagen und wieder voll durchzustarten. Schließlich fassten Fridolin Saul und David Sliwinski den Entschluss: Gut, einen Versuch ist es wert!

Viele Ehemalige wurden gefragt, ob sie nicht doch vielleicht wieder Lust hätten, wieder richtig offiziell im Spielmannszug Adler Hohenheide zu musizieren. Und es fanden sich genügend Begeisterte zusammen, so dass vor ziemlich genau einem Jahr – nach dem Schützenfest 2025 – wieder angefangen wurde, regelmäßig zu proben.

„Das Ziel war, bei unserem eigenen Schützenfest 2026 spielfähig zu sein und den Verein zu unterstützen.“

Und zum Schützenfestauftakt am Freitag (14. August) war zweifelsfrei zu hören und zu sehen: Ziel erreicht!

Entsprechend stolz auf das in einem Jahr Geleistete marschierte der mit rund 15 Mitgliedern noch kleine Spielmannszug mit Trommeln und Flöten beim Festumzug über die Hohenheide und breitete vor den alten und neuen Majestäten einen würdevollen Klangteppich aus. Der Nachwuchs marschierte und spielte natürlich mit sichtlichem Spaß mit.

Wer ebenfalls Lust auf Musizieren in fröhlicher Gesellschaft hat, kann sich gerne melden: Fridolin Saul steht als Kontaktmann für Interessierte bereit und freut sich über Anrufe oder WhatsApp-Anfragen – auch ganz unverbindlich natürlich – unter 0176 100 80 174.

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