Polizeibekannter Aggressor prügelt sich am Hauptbahnhof, legt sich auf den Wall und muss fortgetragen werden

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Der Dortmunder Hauptbahnhof. / Foto Rinke

Am Morgen des 14. Juli hielt ein 38-jähriger Ukrainer die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof auf Trab. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung legte sich der Aggressor auf die Straße. Damit er nicht angefahren wurde, mussten die Beamten ihn wegtragen, wogegen er sich massiv zur Wehr setzte.

Gegen 05:15 Uhr meldeten Mitarbeiter der Deutschen Bahn der Bundespolizei eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Die verbale Streitigkeit endete mit einem Faustschlag.

Die Einsatzkräfte trennten die Kontrahenten, nahmen den Sachverhalt auf, ermittelten die Daten und erteilten dem ukrainischen und dem deutschen Staatsbürger einen Platzverweis. Der 42-jährige deutsche Aggressor kam dem nach und verließ den Hauptbahnhof. Der Ukrainer folgte den Anweisungen der Beamten nur bedingt.

Er ging zur Straße am Königswall und legte sich auf die Fahrbahn.

Der Aufforderung, aufzustehen und den Gefahrenbereich zu verlassen, kam der 38-Jährige nicht nach. Daraufhin wurde er an den Armen ergriffen und von der Straße getragen. Auf dem Weg zur Dienststelle leistete der Wohnungslose massiven Widerstand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Die Polizisten drohten dem Beschuldigten nach erfolgter Belehrung die Gewahrsamszelle an. Daraufhin schwieg er sich aus. Im Anschluss gab er sich einsichtig und sagte, dass er dem erneut erteilten Platzverweis nachkommen werde. Daraufhin entließen die Polizisten den Mann.

Die Bundespolizei sicherte das Videomaterial und leitete ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen den bereits polizeibekannten Ukrainer ein.

Quelle Polizei DO

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