Außer Rand und Band: Aggressor stürmt brüllend auf Polizeihund zu

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Symbolbild - ein Polizeihund bei der Ausbildung. Foto Polizei DO

Mit einem höchst aggressiven jungen Mann bekam es am späten Abend des 27. März die Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof zu tun.

Der 24-Jährige widersetzte sich massiv einem Platzverweis, griff die Beamten sowie einen Diensthundeführer an. Zur Abwehr des Angriffs musste der Diensthund dann in Aktion treten. Er löste das Problem souverän.

Gegen 21:25 Uhr trafen Einsatzkräfte auf den Litauer, der bereits mehrfach am selben Tag polizeilich in Erscheinung getreten war und bereits einen Platzverweis für den Hauptbahnhof kassiert hatte. Der interessierte ihn offenbar nicht.

Der wohnungslose jinge Mann zeigte sich, so ein Polizeisprecher, „äußerst aggressiv und angriffslustig“. Da er den Aufforderungen, den Bahnhof zu verlassen, partout nicht nachkommen wollte, kam unterstützend ein Diensthundeführer hinzu, der ebenfalls unmittelbar vor Ort war.

Trotz erneuter Gefährderansprache durch die Beamten und den Diensthundeführer wahrte der 24-Jährige keinen Abstand.

Er fixierte statt dessen den Polizeihund, breitete die Arme aus und rannte unter lautem Schreien auf den Hundeführer und die Einsatzkräfte zu.

Da die Androhungen des Diensthundeeinsatzes wirkungslos blieben, ließ der Beamte den Hund schließlich mit angelegtem Stoßkorb auf den heranstürmenden Angreifer zurennen.

Nach einem ersten Treffer gegen den Oberkörper taumelte der Mann, setzte seinen Angriff jedoch unmittelbar und bedrohlich schnell fort. Erst nach einem zweiten kräftigen Stoß durch den Polizeihund stürzte der Störer zu Boden.

Als er versuchte, erneut aufzustehen, fixierten die Einsatzkräfte den Litauer unter dessen erheblichem Widerstand am Boden und legten ihm Handfesseln an.

Die Uniformierten brachten den 24-Jährigen zur Dienststelle, wo ein Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,7 Promille ergab. Nach erfolgter Belehrung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann ins Polizeigewahrsam in Dortmund überstellt.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Haftgründe bestanden laut dieser Polizeimeldung nicht.

Quelle Bundespolizei Dortmund

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