„Aktionstag gegen Messergewalt“ in DO: Kein Messer gefunden – Mann mit abgelaufener Duldung und Heroin bekommt Platzverweis

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Messerangriff - Symbolbild, Quelle RB

In Dortmund gab es in der vergangenen Woche (26. Februar bis 5. März) neben wieder vielen Einsätze und Kontrollen auch einen speziellen Anti-Messer-Tag der Polizei.

„Am 28. Februar fand der „Aktionstag zur Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum“ statt“, verkündet das Großstadtpräsidium. „Erfreulicherweise stellten die Einsatzkräfte trotz 115 überprüften Personen nicht einmal eine Person mit einem Messer oder gefährlichem Gegenstand fest.“

Am Donnerstag (26. Februar) beobachteten verdeckt eingesetzte Kräfte am Heinrich-Schmitz-Platz ein Drogengeschäft. Die Polizisten kontrollierten den Verkäufer undzwei Käufer. Bei allen wurden verkaufsfertige Einheiten Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Da nach Prüfung der Polizei keine Haftgründe gegen den Verkäufer vorlagen, wurde er vor Ort entlassen.

In der Missundestraße fanden die Beamten ein Versteck mit weiteren Cannabis-Verkaufseinheiten; ein polizeibekannter Tatverdächtiger (18 Jahre alt) kommt als Verkäufer in Betracht. Entsprechende Strafverfahren leitete die Polizei gegen ihn ein. Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die PK-Fokus Kräfte mehrere Personen; ein Mann (27 Jahre) erhielt einen Platzverweis aufgrund eines bestehenden Bereichsbetretungsverbots in der Nordstadt.

Außerdem kontrollierten die Beamten einen 26-Jährigen auf der Bornstraße. Ergebnis: Gegen ihn bestand ein Haftbefehl; durch Zahlung der niedrigen vierstelligen Geldsumme konnte er die Vollstreckung seiner Haft abwenden.

Am Freitag (27. Februar) hielten Polizisten auf der Stein-/Kurfürstenstraße ein Fahrzeug mit einer Frau und einem Mann an. Sie fanden Amphetamine. Bei der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenhändler, der in der Borsigstraße wohnt. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten auch eine nicht geringe Menge an Amphetaminen, Ectasy und Cannabis. Der Wohnungsinhaber wanderte in U-Haft. Außerdem in der Wohnung: Zwei Schreckschusswaffen und eine Machete.

Am Samstag (28. Februar) fand wie bereits oben berichtet der Aktionstag zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum statt „mit dem erfolgreichen Ergebnis, dass trotz der Vielzahl der Kontrollen keine Messer oder gefährliche Gegenstände von der Polizei festgestellt wurden“.

Die Einsatzkräfte der PK-Fokus kontrollierten allein an dem Tag 74 Fahrzeuge, schrieben 7 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und kassierten 53 Verwarngelder im Zusammenhang mit Verkehrsverstößen. Auf dem Wall stellten die Beamten annähernd 50 Fahrzeuge der sogenannten Poser-/Daterszene fest.

Am Montag (2. März) kontrollierten die Polizisten einen Drogenverkäufer am Café Kick. Sie fanden bei ihm mehrere gefährliche Gegenstände, u.a. ein griffbereites Taschenmesser. Da gegen ihn ein gültiges Messertrageverbot besteht, das er ignoriert hatte, bekam er eine erneute Anzeige. Haftgründe bestanden nicht.

Am nächsten Tag (3. März) erwischten Beamte auf dem Platz von Leeds eine Person mit abgelaufener Duldung und Heroin in der Tasche auf dem Platz von Leeds fest. Konsequenz: Strafverfahren, Platzverweis. Ein weiterer mit Haftbefehl gesuchter Mann zahlte den auslösenden Betrag und zog ebenfalls seiner Wege.

Dann gab es noch verschiedene Drogendelikte, die geahndet wurden, und einen Handydiebstahl.

„Insgesamt war es wieder eine einsatzreiche, aber auch erfolgreiche Woche für die Einsatzkräfte der PK Fokus“, bilanziert ein Polizeisprecher. „Neben den zahlreichen festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten war insbesondere der Aktionstag zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum erfolgreich, da entsprechende Kontrollen auf gefährliche Gegenstände positiv verlaufen sind.“ Also negativ – es wurde nichts gefunden.

Quelle Polizei DO

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