Schwerer Messerangriff auf einen Schüler in der Dortmunder Nordstadt.
In einer Gemeinsame Pressemitteilung teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund ein erneutes Gewaltverbrechen im Norden der Stadt mit.
Am Sonntagabend (11. Januar) verletzte demnach ein 29-jähriger Mann einen Jugendlichen am Nordmarkt mit einem Messer schwerwiegend. Der 14-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Den Täter (offiziell „Tatverdächtigen“) nahmen Polizeibeamte vor Ort fest. Er hielt das Messer noch in der Hand.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand stach der Täter im Bereich des Toilettenhauses auf dem Nordmarkt mit einem Messer auf den 14-Jährigen ein. Warum, ist noch nicht geklärt.
„Es handelt sich um einen 29-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland“, informiert die Staatsanwaltschaft.
„Unter Androhung der Dienstwaffe und des Tasers (Distanzelektroimpulsgeräts – DEIG) ließ sich der Täter widerstandslos festnehmen. Er hielt noch das Messer in der Hand.“
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete das Amtsgericht Dortmund die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 126a Strafprozessordnung an.
Wer kann weitere Angaben zur Tat machen? Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund entgegen unter der Telefonnummer: 0231/132-7441.
Es folgt der übliche Passus, den die Polizei Dortmund seit einigen Monaten ihren Meldungen über Gewalttaten anfügt:
„Zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität, insbesondere unter Verwendung von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen, hat das Polizeipräsidium Dortmund ein umfangreiches Konzept aus Einsatzmaßnahmen und organisatorischen Anpassungen auf den Weg gebracht.
Neben den Maßnahmen zum Messertrageverbot sind hier die Präsenzkonzeption „Fokus“, die strategische Fahndung, die Videobeobachtung und verstärkte Präsenz von uniformierten und zivilen Polizeikräften zu nennen.
Darüber hinaus wurde ein Gewaltschutzkommissariat eingerichtet und zwei Ermittlungskommissionen gebildet, die sich mit Gewalttaten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof beschäftigen.
Das Ziel ist die Verhinderung und Verfolgung von Straftaten sowie die damit verbundene Senkung der Kriminalitätszahlen, um die objektive und subjektive Sicherheit der Menschen zu steigern.“
Quelle Polizei Dortmund




































