„Stärkt die Fachkräftesicherung“ – Staatssekretär lobt in Unna neue Strukturen für Integration in den Arbeitsmarkt

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Foto Kreis Unna

„Erfolgreiche Integration: Staatssekretär Bahr zu Gast im Kreis Unna – Behörden und Beratung unter einem Dach“

  • Eine Pressemitteilung aus dem Kreishaus Unna, wörtlich mit leichten Kürzungen übernommen

Wie kann Integration im Alltag noch besser gelingen? Darüber informierte sich Lorenz Bahr, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, bei einem Besuch in Unna.

Im Mittelpunkt stand die besondere Organisationsstruktur des Fachbereichs „Zuwanderung und Integration“, in dem seit April 2023 verschiedene Behörden und Beratungsangebote unter einem Dach zusammenarbeiten. Von diesem Modell profitieren rund 40.000 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Kreis Unna – die Stadt Lünen ausgenommen.

Bei der Kreisverwaltung Unna wurden die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsbehörde, das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) und das Kommunale Integrationszentrum (KI) organisatorisch zusammengeführt. Der gemeinsame Standort an der Kamener Straße in Unna-Königsborn ermöglicht kurze Wege und eine enge Abstimmung.

Davon profitieren vor allem die Menschen: Wer sich mit aufenthaltsrechtlichen Anliegen an die Ausländerbehörde wendet, kann bei Bedarf direkt an weiterführende Beratungs- und Integrationsangebote vermittelt werden. So greifen rechtliche Verfahren und individuelle Unterstützung besser ineinander.

„Gelingende Integration braucht verlässliche Strukturen und Menschen, die gemeinsam handeln. Die Zusammenarbeit im Kreis Unna schafft dafür gute Voraussetzungen – und eröffnet Chancen für Zugewanderte, den regionalen Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Zusammenleben“, fasste Şengül Ersan, Fachbereichsleiterin Zuwanderung und Integration, zusammen.

Die Zusammenarbeit zeigt auch in weiteren Bereichen Wirkung. An Berufskollegs wurden Berufssprachkurse für Auszubildende initiiert, um sprachliche Fähigkeiten zu stärken und Ausbildungserfolge zu sichern.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit werden zudem Übergänge in Arbeit und Ausbildung erleichtert. Beratungen des Integration Points und der Bundesagentur für Arbeit finden direkt in den Räumlichkeiten der Ausländerbehörde statt.

„Das stärkt die nachhaltige Arbeitsmarktintegration und trägt zur Fachkräftesicherung im Kreis Unna bei.“

Das Kommunale Integrationszentrum hat die Netzwerke mit den Ehrenamtsinitiativen im Kreis Unna gestärkt. Über seine Netzwerkverteiler können wichtige Informationen gezielt verbreitet und die relevanten Zielgruppen besser erreicht werden.

„Im Kreis Unna wird besonderer Wert auf eine ganzheitliche Begleitung gelegt. Statt isolierter Verwaltungsschritte steht ein vernetzter Ansatz im Vordergrund, der Menschen mit Einwanderungsgeschichte individuell begleitet und Integrationsprozesse von Beginn an nachhaltig unterstützt“, resümierte Lorenz Bahr im Anschluss an seinen Besuch an der Kamener Straße.

Der Besuch des Staatssekretärs bot Gelegenheit, die Erfahrungen aus der Praxis und die Vorteile der Zusammenarbeit kennenzulernen. Das Beispiel des Kreises Unna zeigt, wie die Bündelung von Zuständigkeiten, persönliche Kontakte und abgestimmte Beratungsangebote den Zugang zu Unterstützung erleichtern.

PM Kreis Unna

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