Streetfood-Festival auf Ev. Kirchplatz Unna wegen Rekordhitze erst ab 16 Uhr – Freitagabend gähnende Leere

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Foto Unna-Marketing

Trotz angesagter Rekordhitze von an die 40 Grad soll an diesem Wochenende (26. bis 28. Juni) auf dem Platz vor der Ev. Stadtkirche Unna geschlemmt werden.

Das Unna-Marketing bestätigte die planmäßige Durchführung des Cheatday Festivals auf Nachfrage unserer Redaktion noch am Donnerstag.

Am Freitag kam bei 38 Grad im Schatten allerdings eine kurzfristige Einschränkung:

„… da kommt man mittags doch ganz schön ins Schwitzen: Daher öffnet der Cheatday Streetfood Markt morgen“ (am Samstag, 27. Juni) „erst um 16 Uhr.“ Für Sonntag gibt es noch keine neuen Informationen.

Am Freitagabend zwischen 21.30 und 22 Uhr herrschte bei immer noch 30 Grad gähnende Leere auf dem Kirchplatz. Oben zwei Eindrücke aus einem Reel von Maggie Strathoff.

Für heute und Sonntag kündigt Unna Marketing eine kleine Abkühlung mit einer Sprühnebeldusche an. Der Kirchplatz liegt weitgehend unbeschattet in der prallen Sonne.

Foto Unna Marketing

In der Ankündigung zum Festival heißt es:

„Am 26. bis 28. Juni 2026 wird der Kirchplatz in Unna zum Genuss-Hotspot: Beim CHEATDAY Streetfood-Festival erwarten dich etwa ein Dutzend Foodtrucks mit internationalen Leckereien – von saftigen Burgern, knuspriger Pizza, Pastrami-Kartoffelwaffeln und herzhaften Bowls bis zu süßen Highlights wie Churros, Crêpes und Waffeln.

Alles frisch, alles mit Herz.

CHEATDAY steht nicht nur für gutes Essen, sondern auch für echtes Festival-Feeling: Am Freitagabend bringt ein DJ entspannte Beats, am Samstag sorgt eine Liveband für Stimmung, und am Sonntag ist Familienzeit – mit Kinderbereich und XXL-Klemmbausteinen.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Infos:
– Leckere Streetfood-Highlights
– Frisch gezapftes Bier
– Sorgfältig ausgewählte Weine
– Gemütliche Sitzgelegenheiten im Freien
– Wettergeschützte Bereiche
– Musik & gute Laune für jeden Tag
–  Spaß und Unterhaltung für Groß & Klein

Öffnungszeiten:
Freitag, 26. Juni 2026: 17 – 22 Uhr
Samstag, 27. Juni 2026: 12 – 22 Uhr
Sonntag, 28. Juni 2026: 12 – 19 Uhr

Ort: Kirchplatz Unna

8 KOMMENTARE

  1. Durchziehen um jeden Preis!?
    Koste es was es wolle. Wer da bei diesem Wetter hingeht hat kein schattiges Zuhause. Aber der Sprühnebel beim Essen wird’s richten.

    • Wenn sie sich bei schöne Mallorcatemperaturen zu Hause einbunkern, dann liegt das daran, daß sie (wie viele andere auch) eine ungesunde Lebensweise haben. Für einen normalen gesunden Menschen sind 30 bis 35 Grad nicht belastend.
      Millionen Menschen verrichten täglich bei über 30 Grad und weitaus mehr stundenlang körperliche Arbeit.
      Wenn man sich ständig hinter den eigenen Wänden und künstlich klimatisierte Räume versteckt, bricht man natürlich zusammen, wenn man raus geht.
      Wenn man wie viele im klimatisierten Auto mit 20 Grad zu einer Veranstaltung fährt und dann bei 35 Grad plötzlich aussteigt, muß man sich aufgrund des künstlich erzeugten Temperaturwechsels nicht wundern.
      Wenn man tagelang unter künstlich klimatisierte Temperaturen (Haus, Auto, Einkaufscenter, Fitnessstudio, usw.) verbringt, entwöhnt man sich natürlich von den echten Temperaturen draußen. Dann erlebt man die tatsächlichen Temperaturen nur wie sie virtuell am Bildschirm.
      Während Millionen andere Menschen das schöne Sommerwetter am Samstag draußen genossen haben.

  2. Der große Biergarten an einem Restaurant wenige Kilometer südlich von Unna mit moderate Preise war Samstag Abend rappelvoll. An den Seen und Freibädern haben sich am Samstag die Menschen, unter der prallen Sonne, in lange Schlangen angestellt um ihre Pommes zu bekommen.

    Die kleine Fußgängerzone von Unna ist tot wenn die Geschäfte schließen. Ein isoliertes Streetfoodfestival neben der Fußgängerzone, ohne sonstiges Rahmenprogramm um Menschen anzulocken, hätte ich auch bei niedrigere Temperaturen nicht organisiert.
    Nicht in Zeiten der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte, in der die Gastronomie Umsatzeinbußen erlebt und zusätzlich auch noch die Preise durch eine anhaltende Inflation ins bodenlose steigen.
    Nicht im Sommer wenn die Menschen das Wochenende eher an überfüllte Flüsse, Talsperren oder in Freibäder verbringen
    Selbst bei 25 Grad würde ich nicht auf den Gedanken kommen, extra Abends noch nach Unna aufwendig in das kostenpflichtige Betonparkhaus zu fahren, um dann von dort aus zum Kirchplatz zu latschen. Nur um dort mit verständlicherweise hohe Preise teuer Essen zu gehen. Während die sonstige Fußgängerzone tot ist.
    Wenn man bei dem schönen Wetter viel draußen unterwegs ist, hat man überall schöne Biergärten als Alternative um sich herum.

    Zusätzlich wirkt sich inzwischen für Veranstalter sehr negativ aus, wenn Medien vorher ohne jegliche Quellenangabe einen historischen Temperaturrekord für Unna und Temperaturen bei 40 Grad für das komplette Wochenende ankündigen, die es gar nicht gibt.
    Da werden einfach so Clickbaitmäßig nicht offizielle Temperaturen und angebliche Gefahren pauschal für alle in den Raum geworfen um mediale Aufmerksamkeit und Leserschaft zu generieren.
    Dadurch wurden viele Veranstaltungen bereits im Vorfeld zusätzlich medial schlecht geredet. Von Redakteure, die sich zu Hause an ihren PCs neben dem Ventilator gar nicht mehr vorstellen können, daß Millionen Menschen auch bei 35 Grad im Schatten den ganzen Tag körperlich arbeiten.

    Im nachhinein werden dann einfach ohne jegliche Quellenangabe imaginäre Temperaturen angebenen, die sicherlich nichts mit einer ordentlichen meteorologisch Messung gemein haben. Wer die wie und wo genau für welche Zeitspanne gemessen haben soll, das wird journalistisch einfach komplett weggelassen. Oder man verweist einfach auf irgendwelche virtuelle Apps, die grundsätzlich gar keine tatsächlich erreichten Temperaturen für einen konkreten Ort messen können.

    Gleichzeitig haben sich Millionen Menschen während der Coronamaßnahmezeit bei über 35 Grad, auch von den Medien, sinnlose gesundheitsschädliche Mikroplastikstaubmasken andrehen lassen und sind bei starker Hitze permanent mit über 30 Prozent reduzierter Atemluft herumgelaufen. Da haben die Medien nicht gewarnt.
    Anstatt eine künstliche Coronatodeshysterie haben wir nun eine künstliche mediale Hitzehysterie, die es bei den gleichen Temperaturen früher nie gegeben hat.

    Zumindest kann sich ja das Streetfoodfestival Unna nun aufgrund der medialen Berichterstattung für einen Eintrag beim Guinessbuch der Rekorde anmelden 🙂

  3. Na ja, Herr Schmunzler, Sie vermischen hier die Dinge schon etwas. Es macht schon einen Unterschied, ob ich auf Malle bei 30 Grad und Seewind am Strand liege, oder in Unna auf einem gepflasterten, mit Häusern umgebenen Platz ohne Grün, bei 35 Grad eine Mahlzeit zu mir nehme. Und ja, mancher muss (die Betonung liegt auf muss) bei solchen Temperaturen sogar arbeiten. Auch ihre Ausführungen darüber, dass diese extreme Wetterlage nur ungesund lebenden Menschen zu schaffen macht, dürften zumindest strittig sein. Aber was soll’s, jeden darf selbst entscheiden.

    • Danke, Heinrich. Hier in der Redaktion tummeln sich top-fitte, sportliche, sehr gesund lebende Menschen, und trotzdem waren die letzten drei Tage für ALLE von uns kaum auszuhalten. Die drückende Schwüle stellte die enormen Temperaturen noch in den Schatten. Und als wir gestern einen Fotozug durch Unna machten, es waren ja schon „nur“ noch 32 Grad, gähnte die City vor Leere. Völlig im Gegensatz zu normal temperierten Sommersonntagen, da kriegt man im Extrablatt und in den Eisdielen grundsätzlich kein Bein auf die Erde.

      • Hätte in der Stadt neben dem kleinen Streetfoodfestival am Rande der Fußgängerzone, die Italienische Nacht oder ein Stadtfest stattgefunden, wäre es sicherlich voller gewesen.
        Das die Redaktion vorab einen erfundenen Hitzetemperaturrekord für die Veranstaltung und 40 Grad angekündigt hat, welcher gar nicht eingetroffen sind, wird dem Veranstalter zusätzlich geschadet haben.
        Wer in der Redaktion hat die Woche über 8 Stunden am Tag körperlich gearbeit wie Millionen andere Menschen auch?
        Damit meine ich keine Büroarbeit.
        Wenn sie die Temperaturen nicht einmal im sitzen aushalten bin ich mir sicher niemand.

    • Es gab in Unna keine permanente 35 Grad. Zudem sind dort nicht nur extra die Kühlungssprühnebel installiert worden sondern es befindet sich auf dem Platz auch eine große Fläche aus der kühles Wasser aus Fontainen aus dem Boden kommt.
      Darauf hätte die Redaktion fairerweise auch hinweisen können.

      Tagsüber habe ich gesehen wie sich die Leute in der prallen Sonne problemlos bei sicherlich um die 45 Grad in einer langen Schlange angestellt haben um danach ihr Essen in der Sonne zu genießen.
      Tagsüber habe ich viele Menschen gesehen die auch körperlich gearbeitet haben. Die haben nicht so wegen der Temperaturen herum rumgejammert wie andere Mitbürger welche sich die ganzen Tage über zu Hause verkrochen haben oder irgendwelche Büromenschen.

      Das die Medien nun im Gegensatz zu früher plötzlich bei hochsommerliche Temperaturen Veranstaltungen vorab so schlecht schreiben ist sicherlich eine neue Erscheinung aufgrund der medialen Hitzeparanoia, welche im Rahmen der politischen Klimaagenda forciert wird.
      Nun werden die Leute von Morgens bis Abends medial zugeschüttet wie angeblich fürchterlich Temperaturen über 30 Grad sind.

      Fast alle meine Bekannten nervt das. Die veröffentlichte Meinung ist nicht die öffentliche Meinung.

      Inzwischen werden sogar nicht einmal mehr seriöse Messungen als Grundlage für die Berichterstattung benutzt. Superlative wie „extreme“, „enorme“, oder Rekordtemperaturen werden einfach so verteilt wie Bonbons beim Karneval.

      In den Sommerferien werden wieder Millionen Menschen in Länder mit weitaus höhere Temperaturen ihren Urlaub verbringen.
      Für Milliarden Menschen auf der südlichen Erdhalbkugel gehören weitaus höhere Temperaturen den ganzen Sommmer über zum Alltag.
      PS:
      Während der Coronamaßnahmezeit haben sich viele Menschen unsinnige gesundheitsschädliche Mikroplastikstaubmasken mit 30 % reduzierter Atemluft bei Temperaturen wie die letzten Tage andrehen lassen haben.
      Selbst alte Leute oder kleine Kinder sind bei Temperaturen um die 35 Grad den ganzen Tag mit einer sinnlosen Maske über Nase und Mund herumgelaufen.
      Da gab es keinerlei mediale Klagen oder Warnungen.

      Das manche Menschen mehr und andere weniger unter „hohe“ Temperaturen leiden bestreite ich nicht.
      Allerdings unterstellen die Medien das inzwischen pauschal allen Mitbürgern.

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