Polizei kontrolliert E-Scooter in Dortmund: 80% der Fahrer kassieren Verwarnungen oder Anzeigen

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Symbolbild, Quelle Pixabay

„Die Unfallzahlen unter Beteiligung von E-Scootern steigen in Dortmund rasant an. Auch die Beschwerden über die rollenden Gefährten und deren Nutzer sind hoch.“

Wenige Minuten, nachdem die Dortmunder Polizei die Unfallflucht eines E-Scooter-Rowdys mit einem verletzten Kleinkind am Phönixsee bekannt gegeben hatte (HIER), schickte sie eine weitere Meldung hinterher – eine Zusammenfassung einschlägiger Kontrollen im Zusammenhang mit der ROADPOL Kontrollwoche „2-Wheelers“ am Montag, 1. Juni.

Im Vormittagsbereich kontrollierten die Einsatzkräfte u.a. in der Innenstadt wie auch am Phönix-See 40 Zweiräder und ihre Fahrer. Der Großteil waren E-Scooter (28 Stück).

„Die Beamten hatten bei den 40 kontrollierten Zweirädern 32 Beanstandungen, darunter am häufigsten die falsche Benutzung von Straßenteilen durch E-Scooter (27-mal).“

Die Polizei Dortmund warnt vor der falschen oder missbräuchlichen Nutzung von E-Scootern und anderen Zweirädern.

„Alkohol- oder Drogenkonsum, zu schnelles Fahren und das Befahren von Gehwegen erhöhen das Risiko schwerer Verletzungen erheblich – nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Fußgänger! Tragen Sie immer einen geeigneten Helm und beachten Sie die Straßenverkehrsordnung.“

Die Polizisten kontrollierten während des Einsatzes auch weitere Verkehrsteilnehmer und ahndeten 21 Verkehrsverstöße. Hierunter waren acht Verstöße wegen Ladungssicherung bei Autos (PKW und LKW), fünfmal Smartphone am Steuer und zwei Gurtverstöße. Drei Fahrer durften nicht mehr weiterfahren – entweder aufgrund technischer Mängel oder Erlöschens der Betriebserlaubnis.

Quelle Polizei DO

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