11 Monate Bauzeit, funktionales Konzept – WfU regt Bad-Neubau nach Vorbild von Arnsberg an

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Das Hellwegbad Massen. (Foto Schwimmfreunde Massen e.V.)

Hat Unna noch Chancen zumindest auf ein neues Lehrschwimmbad in Massen?

Die WfU-Ratsfraktion fordert, den Geschäftsführer der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS) in den Rat einzuladen. Ziel ist es, konkrete Einblicke in die erfolgreiche Planung und Umsetzung des neuen Schul- und Vereinsbades in Arnsberg zu erhalten.

Die Fraktion hat sich vor Ort ein Bild gemacht – mit einem klaren Fazit. „So kann kommunaler Bäderbau funktionieren“, lobt Fraktionsvorsitzender Arnt in einer Pressemitteilung vom Mittwoch, 13. Mai.

„Was in Arnsberg gelungen ist, muss auch in Unna möglich sein. 11 Monate Bauzeit, klare Strukturen und ein funktionierendes Konzept – genau das brauchen wir jetzt auch hier.“

Hintergrund ist die Situation rund um das Lehrschwimmbecken im Hellwegschwimmbad in Massen. Trotz erfolgter Sanierung für 600.000 Euro ist wie berichet langfristig nicht gesichert, dass das Bad erhalten bleibt.

„Ohne rechtzeitigen Neubau drohen erneut Einschränkungen für Schulen, Vereine und die Schwimmausbildung“, warnt die Wir für Unna-Ratsfraktion.

Die Stadt Unna habe zwar bereits den Beschluss gefasst, ein neues Lehrschwimmbecken zu errichten. Für WfU ist jedoch glasklar: Ein Beschluss allein reicht nicht – jetzt kommt es auf Tempo, Effizienz und Umsetzung an.

„Wir dürfen keine Zeit verlieren. Wenn wir heute nicht konsequent handeln, stehen wir morgen wieder vor denselben Problemen. Arnsberg zeigt, wie es besser geht“, so Arnt.

Mit der Einladung des Geschäftsführers sollen konkrete Erfolgsfaktoren, Zeitabläufe und Organisationsstrukturen vorgestellt werden, um das Projekt in Unna zügig und wirtschaftlich umzusetzen.

Wie berichtet, hat die Politik auf Antrag der CDU mehrheitlich für einen „Bäderbus“ gestimmt, der in den Sommermonaten von Unna aus in die umliegenden kleineren Kommunen fährt – welche allesamt noch oder neu gebaut Freibäder vorhalten. Dass die Bewohner der Kreisstadt in Nachbarbäder chauffiert werden statt vor Ort ihr eigenes Freibad zu genießen, bezeichnete die WfU-Fraktion als „Bankrotterklärung“.

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