Knöllchen-Ärger an Gesamtschule Fröndenberg: „Obwohl ich im Auto saß, wurde ich nicht angesprochen“

1
652
Fotos Privat

Mit einem aus seiner Sicht ungerechten Knöllchen hadert ein Leser aus Fröndenberg, Marcus Beucke.

„Die Stadt überhäuft gerade wieder Autofahrer mit Strafzetteln in Höhe von 50 Euro, weil man angeblich auf dem Gehweg steht“, ärgert sich der Fröndenberger. Passiert ist ihm das kürzlich an der Gesamtschule Im Wiesengrund.

„Es gibt nirgendwo eine Sperrfläche oder Verbotsschilder. Im Gegenteil, es gibt dort sogar eine Art Rampe, damit man dort hochfährt zum Halten“, argumentiert der Falschparker wider Wissen.

Er parkte dort, um seine Tochter zu bringen, „weil sie den Mittelfuß gebrochen hatte und nicht so weit laufen darf.

Obwohl ich im Auto saß – was klar zu erkennen war -, sprechen sie (die Ordnungskräfte, d. Red.) niemanden an, sondern fotografieren, während sie vorbei fahren.“

Er habe jetzt zwei Anhörungsbögen innerhalb einer Woche bekommen. Sein Argument mit seiner Tochter „interessiert die Stadt überhaupt nicht – sie beharren darauf, dass man dort nicht stehen darf.“

Da das Parken auf dem Gehweg in der Straßenverkehrsordnung klar geregelt ist, wird der Fröndenberger zahlen müssen. Denn auf dem Gehweg zu parken ist grundsätzlich verboten – es sei denn, es ist durch Beschilderung / Markierungen etc. explizit erlaubt.

1 KOMMENTAR

  1. Das kenne ich auch von Arbeitskollegen, die morgens später kommen, zu faul zum Laufen sind und dann halb auf dem Gehweg parken.
    Und dann manchmal dafür zahlen müssen.
    „Da steht kein Parkverbotschild“, regen sie sich dann auf.
    „Muß auch nicht, auf dem Gehweg darf man grundsätzlich nicht parken, wenn es nicht explizit durch ein Schild erlaubt ist“, kommt dann von mir.
    Meist kommt dann ein: „Das habe ich ja noch nie gehört“ zurück.
    Und ich frage dann, wo sie waren, als die anderen Kinder in der Fahrschule saßen…

    Zitat: „Die Stadt überhäuft gerade wieder Autofahrer mit Strafzetteln in Höhe von 50 Euro, weil man angeblich auf dem Gehweg steht“.
    Wieso angeblich? Sie haben doch zugegeben, daß sie sogar extra auf den Gehweg aufgefahren sind.

    Zitat: „Obwohl ich im Auto saß – was klar zu erkennen war -, sprechen sie (die Ordnungskräfte, d. Red.) niemanden an, sondern fotografieren, während sie vorbei fahren.“
    Das ist sehr lobenswert, damit sparen sie Zeit.
    Ein Ansprechen hätte sonst was ergeben? Daß der Wagen nicht auf dem Gehweg stand, obwohl er dort stand?

    Wegen der Fußverletzung hätte man ggf. einfach kurz am Straßenrand halten können.
    Aber doch nicht auf dem Gehweg. Oder man fragt bei der Schule, wie sie das üblicherweise händeln. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, das Schulgelände zu befahren, um ein und auszusteigen.

Antworte auf den Kommentar von M.B. Antwort abbrechen

Please enter your comment!
Please enter your name here