Märkisches Berufskolleg wird barrierefrei erweitert – Kreis lässt in Kurparknähe sechs Bäume fällen

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Das MBK aus der Luft mit dem betroffenen Bereich. Foto: Geoinformation und Kataster / Luftbild RVR

Das Märkische Berufskolleg in Unna ist eine der letzten beiden Schulen im Eigentum des Kreises Unna, die noch nicht barrierefrei sind. Deshalb ist ein Erweiterungsbau mit neuem Haupteingang und mehr Platz zum Aufenthalt geplant.

Das hat der Kreistag im Juni 2023 beschlossen. Wir berichteten.

Jetzt starten die ersten Arbeiten.

„Derzeit gibt es keinen barrierefreien Zugang zu allen Etagen und die beiden Gebäude an der westlichen Grundstücksgrenze sind nicht miteinander verbunden“, erläutert die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung vom heutigen Freitag, 20. Februar.

„In der Lücke zwischen den Bestandsgebäuden setzt der Plan an: Dort soll der zentrale Haupteingang entstehen, der auch als solcher erkennbar sein und für eine gute Orientierung aller Nutzer sorgen soll.“

Um den Baubereich vorzubereiten, müssen allerdings auf dem kreiseigenen Grundstück in der Nähe des Kurparks sechs Bäume gefällt werden, ergänzt der Kreis. „Ausgleichspflanzungen sind selbstverständlich vorgesehen.“

Die Fällungen sollen in der letzten Februarwoche getätigt werden. „Noch vor den Osterferien ist dann mit den ersten Bauarbeiten am Gebäude zu rechnen.“

Quelle Kreis Unna

4 KOMMENTARE

  1. Ich lese in der Stadt Unna nur noch ‚Bäume fällen‘. Was ist in Unna los? Kein Wohnraum, keine gute medizinische Versorgung, eine sterbende Innenstadt.

  2. Es gibt doch nicht genügend Ärzte/KG in Unna. Es sind einfach zuviele Menschen in Unna unterwegs. Auf eine qualifizierte Hüft-OP wartet man in Unna 1 Jahr. Über Fachärzte brauchen wir gar nicht zu Reden!

    • Eine qualifizierte Hüft-OP kann man allerdings im Umkreis von 30-50 km auch in vielen anderen zertifizierten Kliniken vornehmen lassen, Beate. Was Fachärzteabdeckung betrifft, wird jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht haben und machen. Dass Unna mit seinem CKU, das bald für viele Mio. erweitert, allerdings ausgerechnet wegen mangelnder Gesundheitsversorgung kritisiert ist, hören wir ehrlich gesagt zum ersten Mal. Aber wir respektieren natürlich Ihre Meinung.

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