Wüste Schlägerei mit mehreren Verletzten vor Unnaer Amtsgericht – Messer und Zaunlatten im Einsatz

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Das Amtsgericht an der Friedrich-Ebert-Str. in Unna. (Archivbild RB)

Mit einem großen Aufgebot rückte die Unnaer Polizei am Donnerstag Vormittag, 5. Februar, zur Friedrich-Ebert-Straße aus.

Direkt vor dem Amtsgericht lieferten sich zwei Gruppen eine brutale Schlägerei, berichtete Polizeipressechef Bernd Pentrop unserer Redaktion auf Nachfrage. Dabei seien diverse Waffen im Spiel gewesen, etwa Messer und Holzlatten.

Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort. Mehrere an der Schlägerei Beteiligte wurden verletzt, wie schwer, konnte der Polizeisprecher am frühen Nachmittag noch nicht abschließend sagen. Lebensgefahr soll bei keinem bestehen.

Die Verletzten wurden mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Über die Zahl der Beteiligten, die Nationalitäten und den Grund des Zusammenpralls gab es am Nachmittag noch keine Informationen. Pentrop kündigte für später eine Pressemitteilung an.

Diese erschien am Freitagmittag. Die Polizei schreibt darin zu dem Vorfall:

„Am Donnerstag, den 05.02.2026, kam es gegen 9:46 Uhr vor dem Amtsgericht in Unna an der Friedrich-Ebert-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern und Frauen. Dabei wurden wechselseitig Hieb- und Stoßwaffen eingesetzt, wodurch es zu Körperverletzungen kam.

Angaben zum Alter sowie zur Herkunft der Beschuldigten liegen derzeit noch nicht vor und sind Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Mindestens drei Männer erlitten Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand für die Verletzten nicht. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.“

Derweil wurde schon am späteren Donnerstagnachmittag durch überörtliche Presseberichte bekannt, dass es sich bei den Beteiligten um zwei Familien (Serben) gehandelt hatte, die während einer Verhandlung aufeinander losgegangen waren. Es seien Angehörige von Angeklagtem und Opfer gewesen.

Die Verhandlung soll laut Amtsgerichtsdirektor unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt werden.

1 KOMMENTAR

  1. Und wieder einmal werden Krankenhausbetten und benötigte Arztkapazitäten durch diese kriminellen Subkulturen in Anspruch genommen.

    Die „Null Akzeptanz Clan Strategie“ des Innenministers hat fantastisch funktioniert denn erst nach dem ersten Polizeieinsatz erfolgten dann die körperlichen Auseinandersetzungen.

    Ob da Polizei aufkreuzt und Platzverweise ausspricht interessiert dieses Pack nicht.

    Der Steuerzahler darf sich dann auf weitere Belastungen durch erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei den zukünftigen Gerichtsverhandlungen freuen und vorauszusehen ist dass der Angeklagte, weil ja erst 18 Jahre alt, dann auch wieder mit einem lächerlichen Strafmaß davonkommen wird.

    Wasser auf die Mühlen der AfD.

    Dieses Land schafft sich selbst ab.

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