
Und die Nächsten, diesmal gleich vier auf einmal und abermals in Bergkamen und Kamen.
Die Sprengungen und Aufbrüche von Zigarettenautomaten speziell im Nordkreis Unna gehen weiter, nachdem erst Mitte Januar eine Bande gefasst wurde, die mutmaßlich serienweise Automaten in Dortmund und Lünen gesprengt hatte.
Die neuesten Fälle, von denen die Kreispolizei Unna in der ersten Februarwoche berichtete:
Neben einem an der Preinstraße in Bergkamen-Oberaden gesprengten Zigarettenautomaten am Freitagabend gab es in den Folgetagen noch drei weitere Beschädigungen von Zigarettenautomaten in Bergkamen-Mitte sowie in Kamen.
Ein Automat wurde am Sonntag (01.02.2026) an der Werner Straße gesprengt.
Gegen 02.55 Uhr hatte ein Zeuge einen lauten Knall vernommen und die Polizei alarmiert. Durch die Detonation wurden kleinste Teile des Automaten bis auf die gegenüberliegende Fahrbahn geschleudert.
Tatbeute wurde keine gemacht. Die Täter wurden allerdings auch nicht gefasst.
Ein zweiter Automat an der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte war ebenfalls im Fokus von unbekannten Tätern. Ein Zeuge meldete bereits am Samstag (31.01.2026) den dortigen aufgehebelten Zigarettenautomaten, aus dem alle Schachteln entwendet wurden. Wann der Aufbruch war, kann nicht gesagt werden.
In Kamen wurde zwischen Sonntag (01.02.2026) und Montag (02.02.2026) ein Zigarettenautomat an der Straße „Mechelnkamp“ in Kamen-Mitte festgestellt, der ebenfalls aufgehebelt war. Er war geplündert worden, alle enthaltenen Zigarettenschachteln waren weg. Die Tatzeit ist unbekannt.
Erst Mitte Januar wurde ein Zigarettenautomat an der Straße „Auf den Sieben Stücken“ in Bergkamen aufgebrochen, davor am 4. 12. nachts ein Zigarettenautomat in Selm gesprengt. Die Täter rannten mit erbeuteten Zigarettenschachteln davon. „Es soll sich um zwei junge Männer mit dunklen Haaren und dunkler Kleidung gehandelt haben. Einer trug weiße Schuhe und hatte eine weiße Tüte dabei“, so die Kreispolizeibehörde Unna seinerzeit. Die Täter konnten trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, unter anderem unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, nicht mehr gefunden werden.
In der Nacht auf den 15. 11. wurde an der Nordstraße in Kamen ein Zigarettenautomat aufgebrochen. Die Täter stahlen eine unbekannte Anzahl von Zigarettenschachteln. Am 8. 11. war der Versuch gescheitert, einen Zigarettenautomaten am Kurt-Schumacher-Platz in Bergkamen aufzusprengen. Der Automat wurde so beschädigt, dass er nicht mehr nutzbar ist.
Am frühen Morgen des 7. Septembers hatten drei Täter einen Zigarettenautomaten an der Erik-Nölting-Straße in Kamen gesprengt. Mehrere Zeugen hörten gegen 01.05 Uhr einen lauten Knall und sahen, wie drei männliche Personen, augenscheinlich Jugendliche, in nordöstliche Richtung wegliefen. Durch die Sprengung waren Zigarettenschachteln um den Automaten herumgeflogen, sie wurden sichergestellt.
Am 4. Juli war ebenfalls ein Zigarettenautomat in Kamen gesprengt worden, in Methler an der Otto-Prein-Straße. Es war bereits der fünfte binnen sechs Wochen in der Sesekestadt. Mehrere Zeugen hatten gegen 03.20 Uhr einen lauten Knall gehört und gesehen, wie sich drei maskierte Männer in unmittelbarer Nähe des Zigarettenautomaten befanden und von dort aus zu Fuß in Richtung Kirche (Weddinghofer Kirchweg) flüchteten. Einer der Männer trug ein rotes T-Shirt.
Gestohlen wurden Bargeld und mehrere Zigarettenschachteln. Trümmer- und Splitterteile des Automaten befanden sich auf der Straße.
Am frühen Morgen des 25.06. war bereits ein Zigarettenautomat in Methler gesprengt worden, an der Lortzingstraße: Auch dort sahen Zeugen gegen 02.45 Uhr nach einem lauten Knall zwei Männer flüchten. Auch diese entwendeten Bargeld und mehrere Zigarettenschachteln.
Zuvor waren am 8. und 1. Juni Zigarettenautomaten an der Derner Straße in Kamen und an der Bergstraße in Kamen-Heeren-Werve aufgesprengt worden, am 20. Mai ebenfalls ein Automat in Kamen an der Straße Mersch. Auch dort sahen Zeugen gegen 1.15 Uhr zwei ca. 1,70 m große dunkel gekleidete Personen weglaufen. Gefunden wurden die Täter nicht.
Drei Zigarettenautomaten wurden zudem allein im Mai 2025 in Unna gesprengt, im vergangenen Jahr waren es kreisweit 25.
In keinem Fall gab es konkrete Hinweise auf die Täter.
Quellen Kreispolizeibehörde Unna/eigenes Archiv


































