Mit 105 statt 50 km/h im Fröndenberger Westen geblitzt

1
379
Die Unnaer Straße zwischen der Wilhelmshöhe und Fröndenberg-Langschede. - Archivfoto Rinke

Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt durch die Ortschaft, konkret den Fröndenberger Westen.

Die Kreispolizeibehörde Unna hat mit ihrem Verkehrsdienst ein weiteres Mal in diesem Monat die Geschwindigkeit überprüft.

Diesmal am Montag, 02.02.2026, auf der Unnaer Straße (B233) in Fröndenberg-Strickherdicke. Dort gilt eine zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft.

1526 Fahrzeuge stellte der Verkehrsdienst zwischen 16.15 und 21.15 Uhr fest – wovon 46 zu schnell waren.

Von diesen „Schnellen“ bekommen 39 ein Verwarnungsgeld und sieben Anzeigen wegen deutlich überhöhten Tempos.

Der Spitzenreiter bot 105 km/h – abzüglich der Toleranz bleiben 101 vorwerfbare km/h. Auf den Tagesschnellsten warten nun ein Bußgeld von 480 Euro, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

Quelle Kreispolizeibehörde Unna

1 KOMMENTAR

  1. Selber bin ich ein langsamer und vollkommen entspannter Fahrer und kenne keine Bußgelder. Trotzdem:

    „Dort gilt eine zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft.“

    Warum 50 km/h Begrenzung außerhalb geschlossener Ortschaften wo doch eigendlich 100 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften gängig sind?
    Kurze kontrollierte 100 km/h Tempospitzen sind bei freier Straße eigendlich kein großes Problem. 60 km/h oder 70 km/h noch weniger.
    Fußgänger oder Radfahrer sind dort so gut wie gar nicht vorhanden. Dort gibt es auch keine Gefahrenstelle wie eine Schule, Kita, Altersheim oder eine Baustelle.

    In vielen Bundesländern dürfen Blitzer entsprechend interner Verwaltungsrichtlinien im Regelfall erst etwa 100 bis 200 Metern im Bereich eines Geschwindigkeitsschildes aufgestellt werden. In NRW gibt es keine interne Mindestabstandsregel und daher bekommt man dort ein Bußgeld welches man in anderen Bundesländern nicht bekommen würde. Oft sehe ich bei unterschiedliche Geschwindigkeitsvorgaben Blitzanlagen sehr nah an abrupt wechselnde Geschwindigkeitsschilder ohne schrittweisen Geschwindigkeitsfilter.

    Das soll kein Pamphlet gegen Geschwindigkeitskontrollen sein. Man muß allerdings konsternieren das die alte Regel nur an Unfallschwerpunkte zu kontrollieren schleichend weggefallen ist und in Zeiten stark verschuldeter Kommunen die Einnahmen durch Geschwindigkeitskontrollen wichtig und eingeplant sind. Es geht um Millionen Euro an Einnahmen.

    Inzwischen werden in NRW sogar private gewerbliche Anbieter mit wirtschaftlicher Gewinnermittlungsabsicht zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt.

    Vor zwei Jahren wurden in NRW sage und schreibe 115 mobile Lasermessgeräte aus dem Verkehr gezogen weil sie tausende unsichere Messungen durchgeführt haben. Wer nimmt sich schon wegen einem Bußgeld von 60 Euro einen teuren Anwalt um die Rohmessedaten einzufordern ob der Beamte das Gerät richtig bedient oder gehalten hat. Oder ob das Blitzgerät wirklich im richtigen Winkel stand.

    Warum blitzt die Polizei immer auf dem Weg vom Lidl Richtung Strickherdicke erst bevor man das Wohngebiet fast verlassen hat?
    Warum blitzt die Polizei immer auf dem Autobahnende Richtung Strickherdicke obwohl die letzten hunderte Meter dort für die Autofahrer gut überschaubar sind und dort keine Unfallgefahr vorliegt. Vor allem auch an Tagen mit wenig Verkehr?

    Auch wenn die im Bericht aufgeführten Bußgelder erteilt wurden obwohl keinerlei echte konkrete Gefahrensituation vorlag.
    !!! Gefährlich !!! – Geschrei in 3, 2, 1…:

Schreibe einen Kommentar zu schmunzler Antwort abbrechen

Please enter your comment!
Please enter your name here