„Früh übt sich – klimafreundlich unterwegs“: Stadt Kamen zeichnet Gymnasium, Grundschule und Kita aus

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Foto Stadt Kamen

Die Mobilitätsaktion „Früh übt sich – klimafreundlich unterwegs“ der Stadt Kamen hat sich auch im Jahr 2025 als voller Erfolg erwiesen, freut sich das Rathaus. Insgesamt 1160 Stempelkarten von Kindern aus 7 Schulen und 15 Kitas gingen im Rathaus ein – „ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und selbstständige Schul- und Kitawege„, unterstreicht die Stadtverwaltung.

Die Aktion findet jährlich im September im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt und verfolgt ein klares Ziel: Eltern ermutigen und Kinder befähigen, Wege klimafreundlich und eigenständig zurückzulegen.

Die Kinder waren eingeladen, an zehn Werktagen ihren Schul- oder Kitaweg zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem Bus zu absolvieren – auch Teilstrecken und der Rückweg zählten. Für jeden klimafreundlich zurückgelegten Weg gab es einen Stempel auf der persönlichen Aktionskarte.

„Elterntaxis schaden der Umwelt und nehmen Kindern zudem die Möglichkeit, früh zu lernen, wie man sich eigenständig und sicher im Verkehr bewegt“,

bringt es der ökologische Verkehrsclub VCD auf den Punkt.

Zur Ehrung waren jetzt folgende Einrichtungen in den Ratssaal eingeladen:

Das Gymnasium. Dort nahmen die Klassen 5 und 6 teil. Ein besonderes Highlight war der Reparaturtag, der gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde als verpflichtender Fahrrad-TÜV durchgeführt wurde. Der Rücklauf lag bei 184 Karten.

Die Diesterwegschule erreichte als Newcomer bei einer städtischen Mobilitätsaktion mit 213 eingesendeten Karten direkt den ersten Platz unter den Grundschulen.

Bei den Kitas überzeugte die Kita Atlantis mit einem herausragenden Rücklauf von 70 Karten.

Die drei Einrichtungen durften sich bereits im Dezember jeweils über eine große Überraschungskiste mit Reflektormaterialien und weiteren Preisen für die Kinder freuen. Als Anerkennung für die Teilnahme erhielten alle teilnehmenden Schulen einen Fahrradreparaturtag vor Ort, während die Kitas mit einer Mobilitätsprämie von jeweils 100 Euro für eigene Mobilitätsprojekte unterstützt wurden.

Die Aktion wurde erstmals 2024 in Kamen durchgeführt und 2025 auf den gesamten Kreis Unna ausgeweitet. Die kreisweite Auswertung erfolgt derzeit im Rahmen einer Bachelorarbeit.

„In Kombination mit dem STADTRADELN im Mai gelingt es der Stadt Kamen, das Thema nachhaltige Mobilität regelmäßig und erfolgreich an Schulen und Kitas zu verankern – mit wachsender Beteiligung von Jahr zu Jahr“, zeigt sich die Verwaltung überzeugt.

Die Stadt Kamen bedankt sich an dieser Stelle bei allen Erziehern, Lehrern sowie den Eltern, die die Aktion mit ihrem Engagement unterstützt haben.

PM Stadt Kamen

7 KOMMENTARE

  1. „Elterntaxis schaden der Umwelt und nehmen Kindern zudem die Möglichkeit, früh zu lernen, wie man sich eigenständig und sicher im Verkehr bewegt“, bringt es der ökologische Verkehrsclub VCD auf den Punkt.“
    Der VCD ist generell autofeindlich und eine sehr kleine linksradikale Klimalobbyistengruppe, die über die linke SPD Schuldezernentin Elke Kappen Kinder in Schulen und Kitas erklärt , wie sie von ihren Eltern erzogen werden sollen.

    Der VCD wird im wesentlichen von finanzielle Profiteure geführt, die unter dem Mantel des „Klimas“ Steuergelder abgreifen. Denen geht es nicht nur um „Elterntaxis“ sondern um das weitere linkspolitische Programm.

    Die haben nicht zu bestimmen ob Eltern im individuellen Einzelfall ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen oder nicht. Wir leben nicht in China oder Nordkorea. Die kleinen Kinder auf dem Foto können doch gar nicht beurteilen, was ihnen die politischen Klimaaktivisten dort unterschwellig idiologisch noch andrehen. Aufgrund der deutschen Geschichte soll sich die Politik da eigendlich zurück halten.

    Gerade die Verwaltung in Kamen wird von der umstrittenen linken Bürgermeisterin Elke Kappen regiert, die gerade eine Dienstaufsichtsbeschwerde am laufen hat weil sie ihr Amt für politische Zwecke mißbraucht haben soll. Frau Kappen ist auch gleichzeitig die Schuldezernentin von Kamen und vertritt demokratiefeindliche Ansichten.

    Sie benutzt ihr Amt um Kinder in den Schulen und sogar Kitas politisch zu indoktrinieren.

    Viele Eltern im Bekanntenkreis haben das Problem, das ihre Kleinsten von linke Verwaltungsstrukturen in den Schulen oder sogar Kitas gegen sie aufgehetzt werden. Nicht nur bei dem Thema. Das ist auch tatsächlich einer der Gründe warum viele Mitbürger mit den entprechenden Möglichkeiten das Land verlassen um ihre Kinder zu schützen. Neben dem durch die SPD mitverursachten wirtschaftlichen Untergang des Landes.

    Zumindest drückt man den armen kleinen Kindern nicht mehr dauerhaft unsinnige gesundheitsschädliche Masken auf das Gesicht und Frau Kappen schickt nicht mehr den Impfbus herum um kleine Kinder pauschal ohne Hausarzt und auch gegen den wissenschaftlichen Rat mit fragwürdige Coronaimpfstoffe unkontrolliert zu impfen.

    Der damalige SPD Gesundheitminister Lauterbach und Wieler haben inzwischen öffentlich eingestanden das die Coronamaßnahmen an Schulen und Kitas „unnötig“ waren weil Kinder gar nicht gefährdet und keine Pandemietreiber waren.
    Alleine was die damit den Kindern fast drei Jahre lang angetan haben sollte man ihnen nicht verzeihen. Frau Elke Kappen war da besonders überaktiv.

    Ich bin kein Freund von Elterntaxis, aber die Eltern haben das selber zu entscheiden und es ist nun mal das sicherste Fortbewegungsmittel für Kinder.

  2. Kamen liegt am Kamener Kreuz und damit an einem der größten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands über das jeden Tag hunderttausende Fahrzeuge fahren. Millionen von Menschen pendeln täglich zwischen den Ruhrgebietsstädten die an einem der größten Ballungsgebiete und Wirtschaftszentren Europas liegen. Kamen wurde zu einem zentralen Logistikstandort für Transportunternehmen und Logistiklager ausgebaut.
    Was sollen da irgendwelche Eltern in Kamen am Klima retten wenn sie ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Kita bringen? Sollen Kitakinder das ausgleichen?
    Was ist wenn eines der Kitakinder überfahren wird weil es zu Fuß Stempelaufdrücke für die Stadt oder den generell autofeindlichen VCD sammeln will ?

  3. So eine Stadt wie Kamen ist kein kleines Dorf mehr.

    Zudem sind auch im Vergleich zu früher motorisierte E-Bikes in unmittelbarer Nähe zu den Kindern unterwegs die oft schwerer und schneller sind als Mofas oder Mopeds. Die dürfen von der Politik aus auch sehr oft schmale Fußgängerwege mitbenutzen. Sogar motorisierte Lastenräder oder schwere Mountainbikes mit breiten Reifen.

    Ohne Kennzeichen sind die schwer zu kontrollieren wodurch die auch einen gewissen Freifahrtsschein beim rasen haben. Hinzu kommen noch die motorisierten E Scooter die es früher nicht gab.
    Wenn ein stämmiger 1,80m Mann mit seinem motorisierten E-Bike mit 30 km/h ungebremst über ein kleines Kind fährt ist das auch gefährlich. Im Vergleich zu Autofahrer müssen die keine Tempokontrollen in 10 km/h Zonen für Autos fürchten.

    Da schreitet die „Klimapolitik“ nicht ein um Kinder zu schützen.

    Ein kleines Kind sollte von den Eltern ! begleitend ! im Alltag langsam an den Umgang mit dem Verkehr gewöhnt werden während es älter wird, und nicht einfach alleine zur Kita geschickt werden und fertig.
    In welchen Schritten dabei im individuellen Fall beim Kind vorgegangen wird sollten immer nur die Eltern entscheiden und nicht irgendwelche linke generell autofeindliche Klimalobbyistengruppen.
    Nur die Eltern selbst können klar und deutlich erkennen welche Fortschritte ihr eigenes Kind dabei macht. Unter Berücksichtung der jeweiligen Entfernung zur Kita und der jeweiligen Verkehrssituation auf dem Weg dort hin. Die sind auch nicht bei allen Kindern gleich.

    • Zusammengefaßt:
      Die neuzeitliche Hetze gegen „Elterntaxis“ wird von Politiker und Klimamaßnahmelobbyisten lediglich als trojanisches Pferd benutzt um Zugriff auf die Schulen und Kitas für ihre sonstige linke Politik zu erlangen.
      Ich kenne einige Lehrer und viele Kitamitarbeiter im öffentlichen Dienst, die den politischen Einfluß aus beruflichen Gründen schweigend hinnehmen müssen um ihre berufliche Entwicklung nicht zu gefährden.

        • Sie auch nicht :-).
          Inhaltsleere Antworten ohne jegliche Gegenargumentation sind für mich immer eine willkommene Bestätigung meiner Kommentare.
          Danke dafür !

        • Sehr gut zusammengefasst.
          Aber wie schrieb hier mal ein anderer Kommentator sinngemäß?
          Ein Schenkelklopfer jagt den nächsten!
          Es ist immer wieder erheiternd, wenn da komplett unsinnige Zusammenhänge aus unpassenden Grafiken gezogen werden.

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