Eurowings sagt Dortmund zum Monatsende Ade – Vier beliebte Flugziele fallen weg

5
648
Flughafen Dortmund /Foto: Kathi Rück

Das ist bitter für den Dortmunder Airport.

Die Lufthansa-Group-Tochter Eurowings zieht mit dem Ende des Sommerflugplans ihr letztes Flugzeug aus Dortmund ab. Von den fünf Eurowings-Strecken an dem Ruhrgebietsflughafen bleibt nach Schließung der Basis nur die stärkste erhalten.

Lesen Sie weiter auf Ausblick am Hellweg.

5 KOMMENTARE

  1. Wird Zeit, dass diese Touristenschleuder wieder deutlich unter 3 Mio. Passagiere fällt.

    Vielleicht zeigen dann die abgeschobenen EU-Abgeordneten, die uns ansonsten tagtäglich nur Mumpitz auferlegen, auch 2027 Konsequenz in ihren Ankündigungen und schließen den unnützen und Jahr für Jahr subventionierten Laden endlich.

  2. Leider ist der Zug für eine auch von mir erwünschte baldige Schließung des Dortmunder Flughafens abgefahren. Denn die Kommunalwahlen liegen frisch hinter uns. Und es haben leider zu wenige Dortmunder*innen „Die Partei“ bzw. die Grünen gewählt:
    Denn die PARTEI — konkret die Fraktion Die FRAKTION | Die PARTEI — fordert eine “möglichst schnelle Schließung des klimaschädlichen und defizitären Flughafens” und hat ein Nachnutzungskonzept für das Gelände vorgelegt.
    Die Grünen im Stadtbezirk Aplerbeck haben in ihrem Wahlprogramm formuliert: “Langfristiges Ziel bleibt der Rückbau des Flughafens!”
    aplerbeck.gruene-dortmund.de
    Darüber hinaus hat sich Die Linke gegen Erweiterungspläne wie die Verlegung von Schwellen an der Start- und Landebahn ausgesprochen, was Teil der Debatte um mögliche Ausbaumaßnahmen ist.

  3. Das Problem wird regional nicht gelöst.

    Nicht von den Roten im Rathaus Dortmund die mit ihrem Größenwahn “Westfalenmetropole” den Tourismusausbau vorangetrieben haben und ihren Bürgern in Dortmund mittlerweile rund 500Millionen an Subventionen zugemutet haben.

    Nicht von der CDU, die zwar mit den Grünen in einen gemeinsamen Antrag Szenarien nach einer Schließung forderten (jetzt Weichen stellen könnten aber nicht werden) und schon recht nicht von den Grünen oder die Linken.

    Einzig die regulierungswütige EU könnte mit dem bereits angekündigten, aber wieder bis Mitte 2027 verschobenen, Beihilfenverbot die Schließung herbeiführen.

    Allerdings ist in diesem Fall die erforderliche Konsequenz nicht zu erwarten.

    • Abgesehen von laufenden Verhandlungen zu dem Thema ist die Steuerbefreiung von Kerosin und Flugtreibstoff selbst als Subvention zu sehen.

      Wohl wissend von der “Brüsseler Resterampe” um die Umweltauswirkungen des Luftverkehrs in dem Sickstoff, Feinstaub, Wasserdampf in großer Höhe immense negative Auswirkungen auf das Klima hat wird Kerosin nicht besteuert.

      Und 500Mio, gezahlt von den Bürgern, in die lokale Dortmunder Infrastruktur gebracht statt in die Touristenschleuder würde einer klimafreundlichen Mobilität vor Ort weiterhelfen.

    • F A L S C H !!!!! Das Problem Flughafen Dortmund (Dortmund Airport 21) wird von der Flughafen Dortmund GmbH betrieben. Hauptgesellschafterin ist die Stadt Dortmund – sie hält mehr als 74 % der Anteile (Stand: 2024).
      Das bedeutet: Die Stadt Dortmund hat auf operativer und wirtschaftlicher Ebene die Kontrolle über den Flughafen.
      Die EU hat kein direktes Mitspracherecht bei lokalen Entscheidungen. Die EU-Kommission prüft allenfalls staatliche Beihilfen, ob z. B. eine Stadt wie Dortmund den Flughafen finanziell unterstützen darf.
      Fazit: hätten sich die Wähler*innen in Dortmund für eine Koalition der Vernunft aus Grünen und Linke entschieden, und von mir aus auch „Die Partei“, könnte die Abwicklung des Flughafens schon schnell losgehen. Zum Wohl der Umwelt und zur Freude der an der Einflugschneise Leidendenden, nicht zu letzt in Unna.

Schreibe einen Kommentar zu Rotmilan Antwort abbrechen

Please enter your comment!
Please enter your name here