Zweiter Info-Abend zu Flüchtlingscontainern in Strickherdicke – Foto- und Videoverbot

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Archivbild vom Info-Abend am 21. Mai im überfüllten Bürgerhaus Strickherdicke. (Foto Rinke)

Container für Geflüchtete im beschaulichen Fröndenberger Stadtteil Strickherdicke:

Wie am Informationsabend am 21. Mai in Strickherdicke (Bericht HIER) von Bürgermeisterin Sabina Müller (SPD) zugesagt, folgt zeitnah eine weitere Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und alle anderen Interessierten.

Diesmal lädt die Stadt zentral ins Stiftsgebäude ein.

„Ich möchte Sie über die weitere Vorgehensweise zum Thema ,Mobile Raumeinheiten‘ informieren“, so die Bürgermeisterin.

Der Termin für die öffentliche Veranstaltung ist Dienstag, 25.06., ab 17:00 Uhr im Ratssaal des Stiftsgebäudes, Kirchplatz 2.

Die Bürgermeisterin betont den öffentlichen Charakter der Veranstaltung und freut sich auf eine rege Teilnahme.

Anwesend sein werden die Verwaltungschefin selbst, Beigeordneter Günter Freck (CDU), Stefan Betzinger, stellv. Fachbereichsleiter Bauen, umd Matthias Weischer, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales.

In der Presseinladung zu der Veranstaltung bittet die Bürgermeisterin, „mit Rücksicht auf den angestrebten Austausch … von Ton- und Bildaufnahmen während der Veranstaltung abzusehen.“

Bei der Erstinformation im übervollen Bürgerhaus Strickherdicke hatten sich Sabina Müller und ihre Mitarbeiter der Stadtverwaltung teils sehr erbosten Bürgern gegenüber gesehen, die insbesondere kritisierten, von den Plänen für Flüchtlingscontainer im Dorf komplett überrumpelt worden zu sein.

3 KOMMENTARE

  1. Schämt Frau Bürgermeisterin Sabina Müller aus Fröndenberg sich, die Pläne offen und direkt auf der Webseite der Stadt bekannt zu geben?
    Warum macht sie darum so ein Aufheben, als wenn es sich um ein Staatsgeheimnis handelt , was nur die Anwohner vor Ort im direkten Gespräch ohne Tonaufzeichnung erfahren dürfen? Das muß doch Gründe haben. Viele haben gar nicht die Zeit, um nach der Arbeit noch für 17.00 Uhr von Strickherdicke extra nach Fröndenberg zu fahren.

    Was sagen eigendlich die Grünen in Fröndenberg und die Teilnehmer der Demo gegen Rechts dazu, das Frau Müller laut eigenen Aussagen die Flüchtlinge so weit wie möglich weg von den Berhörden und Personen haben möchte, die sie täglich zu betreuen haben?
    Zum Nachteil der Flüchtlinge mit schweren Einschränkungen für eine schnelle Integration.

    Frau Müller und ihre Verwaltungsmitarbeiter haben offenbar keinen Bock auf den täglichen Streß, so daß sie die Flüchtlinge so weit wie möglich enfernt an der Stadtgrenze unterbringen wollen.

    „Ich möchte Sie über die weitere Vorgehensweise zum Thema ,Mobile Raumeinheiten‘ informieren“, so die Bürgermeisterin.“

    Mit „Mobile Wohneinheiten“ sind übrigens Container gemeint, von deren Anschaffungskosten man den zukünftigen Flüchtlingen eine Villa mit Pool und Porsche vor der Haustür hätte kaufen können.

    Dann hätte die Stadt auch eine langfristige Kapitalanlage gehabt. Zudem würde man auch nicht die schöne Dorfmitte von Strickherdicke verschandeln. Bei Google Maps kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wie ländlich schön der Platz in der Dorfmitte ist, auf dem nun die Container platziert werden soll. Der Strickherdicker Bürgerinitiative, die eigendlich dort einen Bürgertreffpunkt gestalten will, direkt vor das Fenster.

    So läuft SPD Symbolpolitik, um den Bürgern klar zu zeigen, wo ihr Platz in der Hirarchie ist:-).

    https://www.google.de/maps/@51.4916495,7.7114336,3a,75y,313.96h,98.79t/data=!3m7!1e1!3m5!1sY4xgmF-aFCM4babN3Xf7lA!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fpanoid%3DY4xgmF-aFCM4babN3Xf7lA%26cb_client%3Dmaps_sv.tactile.gps%26w%3D203%26h%3D100%26yaw%3D96.796295%26pitch%3D0%26thumbfov%3D100!7i16384!8i8192?coh=205409&entry=ttu

  2. Das wäre der Tod für Strickherdicke.
    Die eigentliche Dorfmitte liegt an der B233, das Dorf wird durch den starken Verkehr, vor allem den LKW-Verkehr, quasi geteilt.
    Da ist auch von Tempo 30 keine Rede, die LKWs dröhnen von 0430-ca 2100 Uhr dort durch.
    Das wird noch schlimmer, wenn das neue Gewerbegebiet, welches in Strickherdicke auch kaum keiner wollte, erstmal erschlossen ist.
    Die Alternative für einen „sozialen“ Dorfmittelpunkt war und ist daher der nun anvisierte Platz am östlichen Rand des Dorfkerns an der ehem. Schule.
    Eine Alternative dazu gibt es nicht als sozialer Dorfmittelpunkt.
    Auf der anderen Seite kann man sich die letzten Wahlergebnisse dort ansehen und weiß dann, daß ein nicht unerheblicher Anteil der Strickherdicker Einwohner nun geliefert bekommt, was er bestellt hat.
    Die Realisten müssen nun mit darunter leiden.

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