„Gefährdung durch Rechtsextreme und Populisten“: Erneuter Diskussionsabend in Unna

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„Mit dem kommenden Thema der politischen Reihe „Erst zuhören, dann reden“ widmen wir uns nun ein zweites Mal dem Thema der Gefährdung unserer demokratischen Gesellschaft durch Rechtsextreme und Populisten“, kündigt das Unna-Marketing an.

Eingeladen sind Interessierte für den 17. Juni in die Stadthalle Unna.

„In der ersten Veranstaltung hatte Alt-Präses Alfred Buß ein umfassendes Impulsreferat zum Thema vorgetragen“, erinnert das Stadtmarketing an die Veranstaltung, über die unsere Redaktion ausführlich berichtete:

„Nun knüpfen wir daran an und beschäftigen uns vor diesem Hintergrund speziell mit der Arbeitswelt, mit den Herausforderungen in Betrieben des Handwerks und mit der Situation der Gewerkschaften.“

Folgende Fragen sollen am Diskussionsabend aufgeworfen werden:

Wie stark sind rechtsextreme Positionen in die Arbeitswelt vorgedrungen?

Gibt es Bestrebungen rechte Anti-Gewerkschaften zu gründen?

Wie steht das Handwerk zu den Forderungen der AfD?

Kann innerbetriebliche Demokratie auch die Demokratie insgesamt stärken?

Dazu und noch mehr diskutieren auf dem Podium: –

Gerhard Klöpper, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Unna

– Volker Stein, Geschäftsstellenleiter Unna der Kreishandwerkerschaft Hellweg- Lippe

– Björn Wißuwa, Regionalleiter Westfalen der IG Bau (Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt).

Die Moderation erfolgt durch Regina Ranft, Kreissprecherin der Grünen.

„Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hoffen wir auf einen regen Austausch mit dem Publikum, Ihre Erfahrungen, Fragen, Meinungen sind willkommen“, lädt das Stadtmarketing ein.

Zur Reihe: -erst zuhören, dann reden-

Dieser Titel beschreibt zum einen das Format, denn die jeweilige Veranstaltung startet mit Kurzreferat, Vortrag, Statement oder Lesung, also mit einem vertiefenden inhaltlichen Input.

Danach geht es dann mit Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Austausch mit allen Gästen weiter.

Andererseits ist der Titel auch Programm, also als Appell gemeint, in einer (Zitat) „oft aufgeregten und zugespitzten gesellschaftlichen Debatte, einen gegenseitig wertschätzenden Diskursstil zu pflegen: „erst zuhören, dann reden““.

Diese Veranstaltungsreihe soll, so heißt es weiter, „in eine aufschlussreiche politische Information beinhalten, die die drängenden Themen unserer Zeit beleuchtet. Sie ist eine Plattform für offene Diskussionen, kritische Analysen und inspirierende Ideen, die unsere gesellschaftliche Landschaft formen.


Die Vortragenden werden in jeder Veranstaltung Einblicke in die politischen Entwicklungen und Herausforderungen unserer Gesellschaft bieten, denn die Reihe soll ein breites Spektrum an Themen abbilden, die uns alle betreffen.

Hier gibt es nicht nur Einblicke in verschiedenste Themen, sondern auch Raum für Fragen, Diskussionen und Interaktion ermöglichen. Hier besteht die Möglichkeit Meinungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und Verständnis für verschiedenste Zusammenhänge.“

Die politische Reihe läuft seit August 2023 unter Regie von Regina Ranft, Kreissprecherin der Grünen, die die Veranstaltungen moderiert. „Verschiedenste, vor allem aber aktuelle Themen wurden aufgegriffen und diskutiert.“

Über die letzte Veranstaltung berichteten wir ausführlich.

Pressemitteilung Unna-Marketing

3 KOMMENTARE

  1. Ein klarer politischer Mißbrauch der Verwaltung für eigene Parteizwecke der gerade regierenden Politik. Ein Angriff auf demokratische kommunale Grundwerte.

    Nun kann genauso ein AFD Bürgermeister als Chef die Stadtverwaltung anweisen, eine Veranstaltungsreihe gegen Linkspopulismus und Linksextremismus zum Schutze der Demokratie durchzuführen. Eine Veranstaltung, an der nur politisch Gleichgesinnte mitwirken dürfen und die dann ein Parteikollege oder ein rechter Politiker eines engen Koalitionspartners moderiert und leitet. An der dann natürlich auch kein Politiker der linken GRÜNEN zu Wort kommen darf.

    Ich bin mir sicher: Das kleine linksradikale Netzwerk, welches in Unna im Hintergrund politisch die Strippen zieht, würde sich dann plötzlich ganz schnell für die politische Neutralitätsverpflichtung der Verwaltung stark machen und täglich von einem Skandal reden.

    Das die Mitarbeiter der Verwaltung aus beruflicher Abhängigkeit schweigen, kann ich ja noch verstehen. Die sind auch bei den Coronamaßnahmen täglich gegängelt, gemaßregelt und weichgekocht worden. Die mussten noch die Mikroplastikstaubmaske tragen und gesichtslos herumlaufen, als die Bevölkerung sich bereits davon verabschiedet hat und es keine gesetzliche Grundlage mehr dafür gab. Sie gehörten praktisch noch zu den letzten in ganz Europa, die noch zwangsweise alleine per Hausrecht mit Maske rumlaufen mußten.
    Obwohl (wie die herausgeklagten RKI Protokolle belegen) die Politik genau wußte, daß sie sinnlos und gesundheitsschädlich waren.
    Wenn man heutzutage nicht auf linker Parteilinie ist, hat man auch kaum noch Chancen auf einen Job im Öffentlichen Dienst.

    Mitbürger, die noch in der alten DDR aufgewachsen sind, kennen solche Verhältnisse noch aus der damaligen Diktatur. Mit den selben Argumenten und gleichen Worten (Brandmauer gegen Rechts und den Faschismus für die Demokratie und gegen den Kapitalismus) wurde damals auch alles auf eine Parteilinie gebracht.

    In die Zukunft kann niemand schauen. Möglicherweise forschen irgendwann mal Historiker darüber, wie es sein konnte, das noch im Jahr 2024 eine aktuelle politische Stadtspitze so dreist elementare Grundwerte der Kommunalpolitik aushöhlen konnte.

    Jedem sollte klar sein, daß so eine Veranstaltung der Stadtverwaltung zumindest eine politisch neutrale Moderation braucht.
    Ein wesentliches Element jeder „überparteilichen“ öffentlichen Diskussionsrunde.
    Stattdessen nimmt man auch noch dreist die am extremsten fanatisierte GRÜNEN Politikerin der Stadt dafür. Eine Dame, die keine sonderlich berufliche Vita hat und sich einen großen Teil ihres beruflichen Lebens über das Parteibuch auf Steuerzahlerkosten durchgebracht hat.

  2. Wenn es nicht so Ernst wäre könnte man sich ja köstlich darüber amüsieren.

    Nicht nur das sich bereits zum 2ten mal Verwaltungsangestellte, zu Neutralität verpflichtet, sich vor den Karren der Grünen spannen lassen.

    Nein, auch die Moderation übernimmt eine Grüne zum Thema Demokratie und Rechtspopulismus.

    Die Kreisvorsitzende einer Partei die es mit der Demokratie nicht allzu ernst nimmt und wesentlich zur Stärkung der Rechten beiträgt.

    Allein schon der Appell „einen gegenseitig wertschätzenden Diskursstil zu pflegen“ wurde kürzlich durch das fragwürdige Auftreten von Keuchel im Stadtrat ad absurdum geführt.

    Dazu Machtdemonstrationen einer Minderheitenpartei gegen Willen und Mehrheit der Bevölkerung in allen politischen Gremien.

    Ideologische Politik statt vernunftbezogener Entscheidungen im Interesse der Bürger.

    Die geistige Reife und Einstellung vieler dieser Grünen zeigte die die Sprecherin der Grünen-Fraktion für Antidiskriminierung, Tuba Bozkurt, in dieser Woche die den Polizistenmord in Mannheim belustigend fand und ihre Fraktion dazu applaudierte.

    Insofern eher eine Lachnummer diese Veranstaltung als eine ernstzunehmende Information.

  3. Offensichtlich illegal. Und sie verstehen selbst nicht die Ironie dahinter von Demokratie zu reden, und direkt darunter gegen die Opposition („rechts“) zu hetzen. Finanziert von Steuergeldern, moderiert von den Grünen. Passt zu Unna. Ist eigentlich schon das Verfahren gegen unseren Bürgermeister eröffnet? Er hatte ja vor kurzem offen zu dem Verbot der Opposition aufgerufen.

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