Räuber im Keuning-Park scheitert an zwei Kindern und älterem Mann, verletzt 13-Jährigen aber durch Armverdrehen

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Foto: Symbolfoto / Fotorechte: A. Reichert

An einem älteren Mann und zwei Kindern vergriff sich am Mittwochnachmittag (5. Juni 2024) ein Krimineller im Dietrich-Keuning-Park im Norden Dortmunds, bevor ihn schließlich die Polizei aus dem Verkehr zog.

Nach den bisherigen Ermittlungen befand sich der 30-Jährige gegen 14:00 Uhr im Dietrich-Keuning-Park. Er ging zunächst auf einen 67-jährigen Mann aus Dortmund zu und „tanzte ihn an“ („Antanzen“ ist eine beliebte Masche vor allem bei nordafrikanischen Kriminellen, die dabei oft zu mehreren „arbeitsteilig“ vorgehen.)

Während des Umtänzelns seines Opfers versuchte der Täter, das Handy des 67-jährigen aus dessen Hosentasche zu ziehen.

Nachdem sein Versuch gescheitert war, ging der „Antänzer“ zu einem 13-jährigen Jungen aus Büren und riss ihm abrupt Handy aus der Hand. Der Junge schaffte es, sich sein Handy zurück zu erkämpfen. Dabei verdrehte ihm der Angreifer den Arm, wodurch er leicht verletzt wurde.

Der Junge alarmierte daraufhin die Polizei. Der verhinderte Räuber flüchtete.

Er unternahm dann noch einen dritten erfolglosen Raubversuch im Dietrich-Keuning-Park: Wieder war sein Opfer ein 13-Jähriger, diesmal ein Schüler aus Dortmund. Ihn sprach der 30-Jährige an und versuchte im selben Augenblick, sein Handy aus seiner Umhängetasche zu entwenden.

Auch dieser Junge verhinderte den Diebstahl und flüchtete.

Im Rahmen einer Fahndung nahmen Polizeibeamte den verhinderten Räuber fest und brachten ihn zu einer Polizeiwache. „Er wird am heutigen Tage einem Haftrichter vorgeführt“, betont ein Dortmunder Polizeisprecher. Das Ergebnis stand am Freitag noch aus.

Der 13-Jährige aus Büren wurde an der Wache Nord von Erziehungsberechtigten abgeholt.

Quelle Polizei DO

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