Mit 163, 164 und 198 km/h statt 80 über die A45 bei Schwerte gerast – Keine Fahranfänger am Steuer

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Der Hashtag #LEBEN schützen soll in ganz NRW auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen. Seit dem 23. April prangt er auch in meterhohen Buchstaben am Kamener Kreuz. (Foto Polizei Dortmund)

Drei Monate dauernde Fahrverbote und bis zu 1400 Euro hohe Bußgelder kommen auf drei Autofahrer zu, die am Dienstag (23.4.2024) auf der Autobahn 45 bei Schwerte in Richtung Frankfurt rasten.

Ein Provida-Team des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei des Polizeipräsidiums Dortmund war am Dienstag im 80er-Bereich für Tempokontrollen auf der A45 unterwegs. „Denn überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den häufigsten Unfallursachen mit schweren Folgen für Leib und Leben“, betont ein Sprecher der Dortmunder Polizei.

Bei dem Einsatz fielen drei Autofahrer auf, die bei erlaubten 80 km/h bei Tempo 163, 164 und 198 km/h gefilmt wurden.

Auf sie kommen die oben genannten Konsequenzen zu. Die Polizei warnt eindringlich vor derartig wahnwitzigem Verhalten:

Bei 80 km/h steht ein Pkw bei einsekündiger Reaktionszeit auf trockener Fahrbahn erst nach fast 90 Metern. Bei 198 km/h sind es rund 450 Meter. Bei so hohen Geschwindigkeiten sind Autos in Extremsituationen kaum noch beherrschbar.

Der Polizeisprecher betont:

„Die am Dienstag von der Polizei angehaltenen Fahrer sind 49, 59 und 64 Jahre alt und damit lange genug im Straßenverkehr unterwegs, um Unfallrisiken durch zu hohe Geschwindigkeit einschätzen zu können.“

Wer derartig rücksichtslos über die Autobahn rast, zeigt keinen Respekt vor dem Leben. Leben im Straßenverkehr zu schützen, ist eine Aufgabe der Polizei. Dafür sind auch die Provida-Teams der Autobahnpolizei im Einsatz.

Pro Jahr veranlassen sie über ihre Kontrollen rund 1000 Fahrerlaubnis-Entzüge. Das Polizeipräsidiums Dortmund ist auf 550 Autobahn-Kilometern im Regierungsbezirk Arnsberg zuständig.

Quelle Polizei DO

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