„Friedensweg“ für 13.400 Euro: Stadt soll Gedenk-Stele an Unnaer Künstler Karl Hartmann finanzieren – Ausschuss lehnt einstimmig ab

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Skizze des geplanten Kunstwerks "Friedensweg". Quelle: Ratsinformationssystem Unna

Eine Stele mit dem Namen „Friedensweg“ im Gedenken an den 2017 verstorbenen Unnaer Künstler Karl Hartmann soll die Stadt Unna aus Haushaltsmitteln bezahlen. Das beantragt die Witwe, Helga Hartmann.

Es geht um eine Steinskulptur von 2,50 Metern Höhe, die mit einem „Friedensweg“ aus Stahl durchzogen ist.

Im Kulturausschuss stand das Begehr am heutigen Nachmittag (23. November) zur Beschlussfassung an. Ein eingereichter Kostenvoranschlag beziffert die Kosten mit rund 13.400 Euro.

Sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei der Politik stieß der Antrag allerdings auf einhellige Ablehnung.

Helga Hartmann begründete ihren Antrag wie folgt:

7 KOMMENTARE

  1. Meine Hochachtung und Anerkennung für das was das Ehepaar Hartmann mit und in dem Pumpenwärter Haus geschaffen hat und von Frau Hartmann weitergeführt wird.
    Gemessen am Programm des KVU und des Groschengrabes Lichtkunstzentrum eine Bereicherung der Szene.

    Insofern sicher keine leichte Entscheidung des Rates zumal die interessanten Veranstaltungen des KTP kostenfrei sind denn hier stellt sich die Frage ob bei klammer Haushaltskasse nicht auch durch Spenden bei den breit gefächerten Vorträgen des durchaus gut betuchten Publikums das Ziel erreicht werden kann.

    Andererseits: wer sich zwei Krüppelkiefern für 400T€ leistet, ein fragwürdiges Konzept mit 100T€ ausstattet dem sollten „Peanuts“ für ein Andenken eines örtlichen Künstler wert sein.

    Oder es der Bunderegierung gleich tun und die ungenutzten Mittel für die Lastenräder umswitchen.
    Die Breite der Bürger hätte mehr davon.

    • Sehr geehrte Damen und Herren, leider habe ich erst Heute den Bericht vom Rundblick und Ihr Antwort gelesen. Ihre Zeilen haben mit sehr berührt. Welche Wertschätzung an die Arbeit meines verstorbenen Mannes. Gerne führe ich seine Ideen und Gedanken im KTP ehrenamtlich weiter. Das Pumpenwärter Haus war sein Baby und er hat das Gebäude liebevoll restauriert Mich haben nach dem plötzlichen Tod meines Mannes, die Veranstaltungen dort, immer aufrecht erhalten. Der Kontakt zu den Menschen macht mir riesig Spaß und das Angebot erweitert sich ständig. Liebevoll werden wir inzwischen auch Kleinkunst Theater genannt. Es wäre schön gewesen, wenn die Stele als Mahnmal für mehr Frieden und Toleranz im Andenken an Karl Hartmann einen Platz im Kurpark gefunden hätte. Aber ich Glaube, die Dringlichkeit des Themas Frieden ist noch nicht groß genug, leider. Ihnen meinen allerherzlichsten Dank. Ich würde mich sehr freuen, Sie einmal bei meinen Veranstaltungen im KTP begrüßen zu können. Frieden für die Zukunft wünscht Helga Hartmann, KTP

  2. Meine Hochachtung und Anerkennung für das was das Ehepaar Hartmann mit und in dem Pumpenwärter Haus geschaffen hat und von Frau Hartmann weitergeführt wird.
    Gemessen am Programm des KVU und des Groschengrabes Lichtkunstzentrum eine Bereicherung der Szene.

    Insofern sicher keine leichte Entscheidung des Rates zumal die interessanten Veranstaltungen des KTP kostenfrei sind denn hier stellt sich die Frage ob bei klammer Haushaltskasse nicht auch durch Spenden bei den breit gefächerten Vorträgen des durchaus gut betuchten Publikums das Ziel erreicht werden kann.

    Andererseits: wer sich zwei Krüppelkiefern für 400T€ leistet, ein fragwürdiges Konzept mit 100T€ ausstattet dem sollten „Peanuts“ für ein Andenken eines örtlichen Künstler wert sein.

    Oder es der Bunderegierung gleich tun und die ungenutzten Mittel für die Lastenräder umswitchen.
    Die Breite der Bürger hätte mehr davon.

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