Entkernung und Räumung der Eissporthalle Unna schreitet laut WBU „zügig voran“

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Foto WBU

„Entkernungs- und Räumungsarbeiten schreiten zügig voran.“ Das teilen die Wirtschaftsbetriebe Unna (WBU) in ihrem Projekttagebuch zum Eishallenabriss mit.

Wie berichtet, wird das über 40 Jahre alte Gebäude am Ligusterweg, 2018 aus dem Betrieb genommen, seit Anfang Februar Stück für Stück abgerissen, um anschließend zunächst einer Blumenwiese Platz zu machen. Die Abrisskosten werden mit 1,6 Millionen Euro beziffert.

Über die dann folgende Verwertung des innenstadtnahen Geländes ist laut Stadt und WBU noch nichts beschlossen, die Entscheidung müsse der Stadtrat treffen. Doch hält sich hartnäckig die Lesart, es sei längst ausgemacht, dass das Grundstück lukrativ für Wohnbebauung vermarktet werde.

In ihrem Projekttagebuch informiert die WBU interessierte Bürger laufend über den Stand der Abrissarbeiten. Die letzten beiden Einträge datieren vom 1. und 21. März.

„Die Rückbauarbeiten gehen weiter voran und man kann deutlich erkennen, dass die Entkernungs- und Räumungsarbeiten in der rund 5.754 m² großen Halle zügig fortschreiten.

Inzwischen sind die Arbeiter bei der ehemaligen Curling-Eisbahn angelangt. Hier werden Innenmauern abgetragen und der Bodenbelag wird entfernt.

Sämtliche Materialien werden für die fachgerechte Entsorgung sortiert. Noch handelt es sich hierbei um keine schadstoffhaltigen Substanzen.

Das Verdämmen der Abwasserkanäle durch die Stadtwerke Unna ist abgeschlossen.

Ein wichtiger Faktor bei den Rückbauarbeiten der Eissporthalle ist die fachgerechte Entsorgung der schadstoffhaltigen Substanzen. In der Halle befinden sich Schadstoffe wie z. B. Asbest, welche besondere Sicherheitsvorkehrungen bei der Entsorgung erfordern.

Die betroffenen Arbeitsbereiche werden durch eine Einhausung abgeschirmt. Der Weg hinaus führt durch eine Schleuse. Diese Schleuse besteht aus insgesamt vier einzelnen Kammern. In den Kammern gibt es bestimmte Schutzmaßnahmen, welche vollzogen werden müssen, bis die Arbeiter das Gebäude verlassen können.

Die Schleuse wird während der Entsorgungsarbeiten mehrmals versetzt, bis letztendlich alle Schadstoffe beseitigt sind. Es besteht keine Gefahr für die Anwohner.

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