Kaiserau soll Kamener „Klimaquartier“ werden

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Zukunftsweisend modernisieren und neu bauen: Ein zentraler Baustein ist Photovoltaik. (Foto Stadt Kamen)

Kaiserau soll Klimaquartier werden. Über den Stand der Stadtentwicklung informierte am Freitag, 24. Februar, die Stadt Kamen.

Seit einem halben Jahr arbeitet die Stadtverwaltung Kamen an drei Konzepten für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Eines der Konzepte konzentriert sich auf den gesamten Stadtteil Methler und ein weiteres auf das in diesem Stadtteil liegende Quartier Kaiserau.

Bürgerinnen und Bürger können sich auf unterschiedliche Weise an diesem Prozess beteiligen. Und mitmachen zahlte sich doppelt aus: Die Einwohner von Methler hatten unter anderem die Möglichkeit, an einer digitalen Umfrage teilzunehmen – und damit nicht nur einen wichtigen Teil zur Stadtentwicklung beizutragen, sondern sich gleichzeitig die Chance auf Gewinne zu sichern: Einen Segelflug über Kamen und mehrere Kamen-Gutscheine im Wert von 20 bis 50 Euro. Die Gewinner stehen nun fest und wurden bereits kontaktiert.

Ziel der Umfrage war die Erhebung von Daten für ein „Integriertes Energetisches Quartierskonzept (IEQK)“. Dabei rückt Kaiserau in den Fokus. Hierfür werden detaillierte Bestandaufnahmen erstellt, Energieeinsparpotentiale erfasst und Maßnahmen zur Energieeinsparung definiert. In diesem Zusammenhang ist jüngst ein Bewilligungsbescheid der KFW im Rathaus eingetroffen. Die Konzepterstellung wird daher nun mit 75 Prozent bezuschusst.

Die Stadt erklärt:

„Kaiserau kann aufgrund seiner heterogenen Strukturen gut als Blaupause für weitere Stadtviertel dienen. Damit dort tatsächlich Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sinken, ist ein Sanierungsmanagement mit kostenlosen und individuellen Beratungsangeboten möglich.“

Die Umfrage habe aufschlussreiche Ergebnisse geliefert über erfolgte und geplante Modernisierungsmaßnahmen, erwünschte Beratungsangebote zu Photovoltaik und Solarthermie sowie Möglichkeiten, Energie zu sparen – die nun Grundlage für die weitere Konzepterstellung sein werden.

Um einen Blick auf erste Analyseergebnisse zu werfen, kamen heute neben dem Dezernenten, dem Klimaschutzmanager und Planungsbeauftragten der Stadt Kamen auch Akteure der GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen, Bergkamen zusammen, um sich hinsichtlich der weiteren Konzepterstellung abzustimmen.

Es gibt auch weiterhin Beteiligungsmöglichkeiten bei der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für gesamt Kamen und Methler. Interessierte erfahren mehr auf der Projektwebsite: www.kamen-gestaltet-zukunft.de.

Außerdem werden Bewohner des Stadtteils Methler im Rahmen des geplanten Stadtteilspaziergangs und der Anfang des Sommers stattfindenden zweiten Stadtteilkonferenz die Möglichkeit haben, sich weiterhin mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihren Ideen in den Prozess einzubringen, so die Stadt.

Pressemitteilung Stadt kamen

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