Vorfälle mit jungen Gewalttätern in Unna und Bergkamen: „Wieso berichtet die Polizei so defensiv?“

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Die Polizeiwache Unna. / Archivbild /Rinke

Am vergangenen Freitag ein brutaler Angriff auf dem PGU-Schulhof mit einem verletzten 14-Jährigen, am Mittwoch ein blutiger Streit unter Jugendlichen/Heranwachsenden auf der Berufsmesse in der Gesamtschule Bergkamen – mit zwei Verletzten:

Im Abstand von 5 Tagen passierten im Kreis Unna zwei gewalttätige Zwischenfälle unter Jugendlichen, über die die Polizei jeweils erst auf Nachfrage berichtete und bei denen die Schilderungen von Augenzeugen deutlich von der polizeilichen Darstellung abwichen.

Wir haben nachgefragt. HIER.

4 KOMMENTARE

  1. Alles ala dem ehemaligen Innenminister der Maiziére:
    „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“.

    Weglassen, Herunterspielen, Verdrehen, Verbiegen etc etc etc

    Aber die Menschen (zumindest die breite Masse) will es doch gar nicht wissen, sie harren in ihrem Zuhause aus, hoffen das es sie nicht selbst erwischt und hoffen nach dem guten alten Kölner Motto:“Et hätt noch immer jot jejange“ auf bessere Zeiten.

    Ein Teil der Anderen, versucht krampfhaft die Situation nicht zu sehen, denn würden sie es tun, würde sich ihr linksrotgrünes Wolkenkuckucksheim auflösen und ihre Lebenslüge würde offenbart.

    Und die letzte Gruppe hat die Faust in der Tasche oder traut sich zumindest auf Demos gegen den neuen grünsozialistischen Wahnsinn (Migration/Kriegstreiberei/Schuldkult/Selbstanschaffung).

    Mit jedem Tag an dem es weiter in dieselbe Richtung geht, wird das Ende umso schrecklicher werden. Man muss nicht Nostradamus sein, um Tod, Verwüstung, Vertreibung usw für Deutschland vorherzusagen, gesunder Menschenverstand und etwas Wissen um die Weltgeschichte reichen da schon.

    • Dieser Kommentar hinterlässt doch viele Fragezeichen bei mir?
      Welche Intention steht dahinter? Beklagen Sie die Berichterstattung der Polizei oder ist das nur ein billiges politisches Statement? Und was ist eine Selbstanschaffung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung?
      Was z. B. verstehen Sie unter „etwas Wissen um die Weltgeschichte“?
      Ich bin noch in einer Zeit geboren, die man niemanden hier wünschen möchte. Aufgewachsen in Ruinen und dem Gefühl, dass das in Ordnung ist, weil man es als Kind nur so kannte.
      Und Vertreibung war kein Fremdwort, weil um uns herum überall Vertriebene waren. Und ich weiß auch noch, dass meine Mutter sich abschätzig oder neidisch über dieses Flüchtlinge äußerte.
      Waren die Zeiten besser? Nein, sie waren anders. Gab es damals keine Gewalt?
      Wir haben uns gekloppt wie die Kesselflicker. Manchmal mehrmals die Woche. Nur haben wir keine Gedanken an den Einsatz von Messern verschwendet. In unserer Siedlung gingen die Männer sonntags zum Frühschoppen und regelmäßig kam einer mit einem blauen Auge nach Hause. Oder das Schützenfest? Da freute man sich das ganze Jahr drauf. Es wurde gesoffen und geprügelt. War das auch nur eine Erwähnung in der Tageszeitung wert? Nur wenn sonst nichts los war.
      Und das war bestimmt nicht durch eine grüne Ideologie geprägt. Ich glaube, es ist nur wenigen bewusst, wie sich Deutschland damals selbst gegenseitig bescheinigte, immer demokratisch gewesen zu sein.
      Meiner Auffassung nach leben wir in einem sehr guten Land. Einem Land, welches auch seinen Bewohnern erlaubt ihre Meinung zu äußern.
      Ein Land, welches seinen Bewohnern Freizügigkeiten erlaubt, die man sonst schwer in dieser Welt findet. Und wenn Sie etwas Besseres suchen, dann dürfen Sie es gerne dort versuchen oder konstruktiv und durchdacht an der hiesigen Gesellschaft mitarbeiten.
      Ein Land, welches sicherlich seine Schwachstellen hat, wartet auf die Leute, die es in eine positive Weiterentwicklung führt.
      Und grundsätzlich möchte ich sagen, dass ich die Aussage der Polizei „Bei strafrechtlich relevanten Vorfällen in Einrichtungen oder Schulen berichten wir grundsätzlich zurückhaltend, kommen aber dennoch unserer Informationspflicht auf Anfrage nach.“ durchaus verstehen kann.
      Die Beteiligten sind in solchen Fällen Kinder, Jugendliche oder Heranwachsende. Menschen, die noch in der Entwicklung sind und eine, wie auch immer geartete Berichterstattung (insbesondere vorschnelle Verurteilungen in sozialen Medien) hinterlassen tiefere Spuren als bei Erwachsenen. Ein gutes Beispiel der RB erst kürzlich mit dem Herrn geliefert, der plötzlich und ohne Grundlage in sozialen Medien zum Kinderschänder mutierte.
      Da finde ich es sehr gut, wenn sich eine Institution wie die Polizei zurücknimmt.

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