Auch SPD betont: Massener Bad weiterbetreiben, Bad Lünern mitplanen: „Das ist Pflicht, nicht Kür“

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Mädchen im Schwimmbad - Symbolbild, Quelle RB

„Der Betrieb des Massener Hellwegschwimmbad muss weitergehen!“

Das fordert zusammen mit Wir für Unna (WfU) (wir berichteten) auch die Unnaer SPD-Fraktion.

Für sie sei die Zukunft des Lehrschwimmbeckens in Massen „ein wesentliches Thema der anstehenden Haushaltsberatungen“, kündigen die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung vom 6. Januar an.

Angesichts langer Wartelisten für Schwimmkurse, fehlender Kapazitäten für den Vereinssport und sehr eingeschränkter freier Schwimmzeiten für das breite Publikum müsse alles getan werden, um den Betrieb des Bades zu gewährleisten, bis der vom Rat beschlossene Neubau auf dem ehemaligen Gelände des Freizeitbades steht.

„Natürlich hat auch uns die genannte Summe von rund 600.000 Euro für eine provisorische Übergangslösung zunächst erschlagen. Aber:  Schwimmen und Schwimmen lernen bilden einen Schwerpunkt der kommunalen Sport- und Bildungspolitik.“

Sagt Fraktionschef Sebastian Laaser. Er betont:

„Das ist Pflichtprogramm, nicht Kür. Schwimmen leistet einen bedeutenden Beitrag für die Gesundheit und nicht zuletzt zur Lebensrettung.“

Er erinnert auch noch einmal an die mahnenden Worte von Massens Ortsvorsteher Erik Rapillus nach der Schließung des Bades im Sommer aufgrund der vom TÜV beanstandeten Mängel: „Für den Übergang muss alles getan werden, um den Schwimmsport irgendwie sicherzustellen.

Da werden wir alle zusammenrücken müssen.“

Planungen für Neubau müssen Priorität haben

Gleichzeitig ist den Sozialdemokraten wichtig, dass die Planungen für das neue Bad ohne Verzögerung angegangen werden. „Eine lange Diskussion über das Wie können wir uns jetzt nicht mehr leisten. Diese Baumaßnahme gehört auf der Prioritätenliste ganz nach oben“, so Sebastian Laaser.

Er fordert zudem, bei den Planungen auch einen möglichen Ersatzbau für das in die Jahre gekommene Lehrschwimmbecken in Lünern im Auge zu haben.

„Ideal wäre der Entwurf einer Art Blaupause, die in Massen und Lünern gleichermaßen umgesetzt werden könnte.

Das spart Zeit und Geld. Die UKBS hat das zum Beispiel beim Bau von Kindertageseinrichtungen an unterschiedlichen Standorten erfolgreich vorgemacht.“

Die SPD-Fraktion wird sich im Rahmen einer Klausurtagung am 21. Januar intensiv mit dem Thema beschäftigen. Von der Verwaltung erwartet sie, dass der Haushaltsentwurf für 2023, der am 12. Januar vom Kämmerer der Stadt Unna in der ersten Ratssitzung des Jahres vorgestellt wird, bereits Optionen für den Weiterbetrieb in Massen sowie Perspektiven für die Schwimmfläche in Lünern aufweist.

Pressemitteilung SPD-Fraktion Unna

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