Nach Gewaltserie in DO: 300 Personen kontrolliert – Platzverweise, Anzeigen, keine Festnahmen

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Symbolbild Pixabay

Rund 300 kontrollierte Personen, 150 Platzverweise, 21 Strafanzeigen, keine Festnahme, keine Inhaftierung. Vergehen: meist Drogendelikte (Cannabis).

Nach einer Serie von Rauben und Gewalttaten in der Nord- und Innenstadt, 9 davon mit Messereinsatz, hat die Dortmunder Polizei am Wochenende (28. bis 30. Oktober) mit direktionsübergreifenden Schwerpunkteinsätzen erneut verstärkt kontrolliert „und Präsenz gezeigt“, teilt Polizeisprecherin Kristina Purschke mit.

Im Fokus verdeckter und offener Kontroll- und Präsenzmaßnahmen sowie Verkehrskontrollen lagen u. a. Dietrich-Keuning-Park, Nordmarkt, Stahlwerkstraße, Oestermärsch, Blücherpark, Kampstraße und der Platz von Amiens.

So kontrollierten die Einsatzkräfte am Freitag- und Samstaabend bis in die Nacht hinein insgesamt mehr als 300 Personen und erteilten über 100 Platzverweise. Beispiele:

  • 22-jähriger Dortmunder wird im Keuning-Park mit 4 Tütchen Cannabis erwischt.
  • Anderer 22-jähriger Dortmunder wird mit 5 Tütchen Cannabis erwischt, die er noch wegwirft, aber zu spät.
  • 24-jähriger Dortmunder wird an der Mallinckrodtstraße mit 30 Tütchen Marihuana und Ecstasy-Tabletten erwischt. Konsequenzen: Strafanzeige und Platzverweis.
  • Bei einer Pkw-Kontrolle an der Zimmerstraße wird ein 48-jähriger Mann mit einem geklauten Mobiltelefon erwischt.
  • 16-jähriger Dortmunder, unterwegs mit „verdächtiger Personengruppe“ im Bereich der Linienstraße, mit verbotenem Messer erwischt. Messer konfisziert, Ordnungswidrigkeitenanzeige für den 16-Jährigen.
  • Diensthund erschnüffelt im Dietrich-Keuning-Park „Drogenbunker“ mit 20 Verkaufseinheiten Marihuana und ein Tütchen mit mehreren Ecstasy-Pillen: Strafanzeige. 6-köpfige Personengruppe in der Nähe bekommt Platzverweis.
  • In der Innenstadt stellen die Einsatzkräfte vor allem auf dem Platz von Amiens immer wieder Ansammlungen „teils polizeibekannter Personen“ fest.
  • Bei der Kontrolle einer 6-köpfigen Gruppe werden Beamte mit einer Glasflasche beworfen, sie zerschellt knapp neben den Beamten. Der Täter flüchtet unerkannt.
  • Bei einem 15-Jährigen in der Gruppe finden dei Polizisten griffbereit ein (nicht verbotenes) Messer, das mit Einverständnis des Besitzers entsorgt wird.

Quelle Polizei DO

2 KOMMENTARE

  1. Das waren alles „Dortmunder“? 🤣
    Ich kenne die Gegend wie meine Westentasche, das „Geschäft“ wird in der Regel nicht von Einheimischen betrieben.

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