79-Jährige wehrt jungen Räuber ab – Zeugen sorgen für Festnahme

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Foto: Symbolfoto / Fotorechte: A. Reichert

An die Falsche geraten.

Eine 79 Jahre alte Rentnerin hat sich am Samstagmittag im Vorraum der Sparkasse am Freistuhl in Dortmund so vehement gegen einen Räuber zur Wehr gesetzt, dass dieser sein Vorhaben aufgab – mehr noch: Er wurde kurz darauf gefasst.

Die Seniorin war gegen 12.30 Uhr zusammen mit ihrem Urenkel im Vorraum der Sparkasse an einem Geldautomaten beschäftigt. Plötzlich schlich sich von hinten ein junger Mann an und wollte der älteren Dame die Geldbörse entreißen.

Die 79-Jährige hielt das Portmonee jedoch so eisern umklammert, dass der Täter trotz aller Anstrengungen schließlich aufgeben musste und ob der Gegenwehr seines Opfers flüchten wollte.

Doch die wehrhafte Frau schrie zusätzlich derart laut um Hilfe, dass weitere Zeugen aufschreckten – und dem Räuber die Flucht vereitelten. Kurz darauf traf die erste Streifenwagenbesatzung ein. Daraufhin klickten die Handschellen.

Der wohnsitzlose 18-Jährige, der offensichtlich nicht mit einer so durchsetzungsstarken Seniorin gerechnet hatte, durfte/musste mit ins Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Ob Haftgründe vorlagen, war beim Zeitpunkt der Meldung (Sonntagmittag) offen.

Quelle Polizei DO

3 KOMMENTARE

  1. Ach so, der Rundblick fragt ja nicht mehr nach wegen Herkunft und so. Um die Dortmunder Polizei zu schonen. Das passt ja ganz gut im Moment. Ich habe den Eindruck, dass die keinen großen Eifer entwickeln selbst die Herkunft zu nennen. Haben aber auch viel zu tun im Moment.

    • Wir haben ausführlich erklärt, Peter, dass wir uns nicht in nutzlosen Diskussionen aufreiben und vor allem unser eigenes Zeit- und Nervenbudget „schonen“, wenn wir weiterhin als einziges Medium Fragen stellen, die uns maximal widerwillig beantwortet werden. Weder Sie noch irgendein anderer Leser bezahlt uns im Übrigen für diese Extratelefonate. Also akzeptieren Sie bitte einfach unsere Entscheidung. Besten Gruß.

    • ich empfehle als Lektüre die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD zu „Vornamen der deutschen(!) Tatverdächtigen an Bahnhöfen in NRW“ ab Seite 13: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-16185.pdf

      Zudem hätte die Polizei sicherlich einen „deutschen Wohnsitzlosen“ genannt. Die Polizei und der engagierte Rundblick haben mein volles Mitgefühl, aber der Point of no return ist schon lange überschritten, jetzt heißt es nur noch Rente einreichen und Popcorn besorgen…

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