Inflation, Energie: Stadtsportverband Unna möchte mehr Geld von der Stadt – Im Fokus: Jugendarbeit

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Symbolbild / Quelle Pixabay

Seit 8 Jahren sind die Zuschüsse der Stadt Unna an den Stadtsportverband unverändert. Jetzt beantragt der Verband eine „Anpassung“, sprich Erhöhung. Die Gründe: Inflation, Rekord-Energiekosten, Preissteigerungen in allen Bereichen.

Bezuschusst mit Geld der Stadt werden derzeit folgende Bereiche des Unnaer Sports:

  • Nutzung auswärtiger Sportstätten,
  • Jugendarbeit,
  • Gruppenaktivitäten,
  • Teilnahme an Meisterschaften,
  • Jubiläen.
  • Mit darin aufnehmen soll die Stadt „Zuschüsse für vom Fachverband anerkannte Übungsleiter (lizensierte Übungsleiter) im Kinder-/Jugendbereich“.

Und für alle Bereiche zusammen wünsche man sich eine generelle Erhöhung der Zuwendungen, schreibt Stadtsportbundvorsitzender Volker König:

„Der Stadtsportverband beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, die o.g. Zuschüsse zu prüfen und finanziell darstellbare Anpassungen vorzunehmen.“

In seiner Begründung argumentiert König, dass Sportvereine nicht nur sportliche Betätigung fördern, sondern ebenso Gemeinwohl, bürgerliches Engagements und Ehrenamt stärken.

„Daher sollten die seit 8 Jahren unveränderten Zuschüsse angepasst werden, insbesondere unter dem Aspekt der Laufzeit in Bezug auf die Inflationsrate und der Auswirkungen des Ukraine-Krieges.“

Auch die Sportvereine, so Volker König, sehen sich aktuell Preissteigerungen in allen Lebensbereichen, rekordhohen Spritpreisen und massiv gestiegenen und weiter steigenden Energiekosten gegenüber.

Die Zuschüsse der Stadt sollten daher angepasst werden,

„… um weiterhin die nicht zu unterschätzende Rolle des Sports auf der einen Seite und die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten durch die Vereine mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitenden auf der anderen Seite wertzuschätzen.“

Ausreichende finanzielle Unterstützung brauchen die Vereine nicht zuletzt auch, um wettbewerbsfähig zu bleiben, merkt der Stadtsportverband mit Blick auf die sich geänderten „Anforderungen an Eltern an die Trainingslehre“ an. Eine Unterstützung im Aufbau einer qualifizierten Kinder- und Jugendarbeit durch die Kommune sei unverzichtbar.

König abschließend:

„Als Vorsitzender des Stadtsportverbands würde ich es sehr begrüßen, wenn in diesen unruhigen Zeiten ein anmerkendes Zeichen für den Unnaer Sport gesetzt werden könnte.“

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