Lesermeinung: „Kolters jahrelange Untätigkeit wird Bürgermeister Dirk Wigant angelastet“

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Symbolbild Meinungsbeitrag - Eselsbrunnen auf dem Unnaer Markt / Archiv: S. Rinke RB

Mit der Arbeit des amtierenden Bürgermeisters Dirk Wigant (CDU), genaugenommen mit der Kritik an Wigants Arbeit, befasst sich dieser Leserbriefschreiber aus Unna-Massen.

Ebenso wie die CDU-Ratsfraktion, die gestern ein entsprechendes Statement schickte (HIER), sieht hier der Parteifreund Wigants und Mitglied im Kreisvorstand den noch neuen Bürgermeister im Fall des Lehrschwimmbeckens Massen (und Weiterem) zu Unrecht kritisiert.

„Seit dem Amtsantritt des neuen Bürgermeisters Dirk Wigant habe ich mehr und mehr den Eindruck, dass die Presse und Teile der Öffentlichkeit versuchen, Missstände und Versäumnisse der Politik der Vergangenheit dem aktuellen Bürgermeister von der CDU anzulasten.

Bestes Beispiel dafür ist der Zustand des maroden Lehrschwimmbeckens in Massen.

Nach meinen Informationen wurde dieser Zustand bereits 2018/2019 vom TÜV dokumentiert. Auch in den Jahren davor hat der TÜV die Zustände moniert, sich aber unter der Ägide der SPD immer wieder bereit erklärt, das Bad nicht zu schließen, obwohl damals die gleichen Mängel vorlagen.

Die Untätigkeit der Verwaltung unter BM Kolter (SPD) in den zurückliegenden Jahren hat dazu geführt, dass der heutige Bürgermeister zu einem Großteil damit beschäftigt ist, die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten.“

Wolfgang Barrenbrügge (Mitglied CDU-Kreisvorstand)
Osterkämpe 10
59427 Unna-Massen

2 KOMMENTARE

  1. So ganz richtig ist diese Aussage nun auch wieder nicht.
    Sie spiegelt aber auch das bestehende Problem unserer Politik gut wieder.

    Sitzen nicht gut 45 Köpfe im Rat und haben mehr oder weniger Einblick und freie Meinungsäußerung an die Hand bekommen? Mit dem Finger auf andere zu zeigen, nachdem das Kind in denn Brunnen gefallen ist, ist ein Einfaches.
    Aber nicht zu vergessen ist, dass sogenannte Volksvertreter alle ein Stimmrecht haben und bei Missstand nicht die Augen verschließen, sondern sich für die Bürger einsetzen sollten, auch wenn man vielleicht erstmal auf verlorenem Posten steht (diesen aber mit konstruktiver Kritik untermauern kann).

    Die Missstände sind und waren allen Bürgermeisterkandidaten mehr oder weniger bekannt (sollte das nicht so sein!?). Der amtierende Bürgermeister kommt aus der Verwaltung und ist zweiter Beigeordneter gewesen, desweiteren auch politisch aktiv.

    „Nichts sehen – hören und sagen“ ist nicht Sinn und Zweck.

    Dass man in zwei Wahlperioden keinen Gegenkandidaten stellen konnte oder wollte, ist im Nachgang doch eher als Zustimmung zu sehen. Denn „Schweigen ist Zustimmung“.
    Wenn man nun mal ein Amt annimmt, ist es halt wie es ist, mit Höhen und Tiefen.

    Aber bei allem sind wir Bürger die Leidtragenden, und wer hilft uns? „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner“!?

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