Zweitägige Großkontrolle des Schwerlastverkehrs auf der B233

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Dieses Bild von völlig unzureichender Ladungssicherung bekamen die Einsatzkräfte bei der Kontrolle eines ausländischen Lkw zu sehen. Foto: Polizei Unna

„Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, unzureichende oder gar fehlende Ladungssicherung sowie technische Mängel sind nur drei Hauptursachen von zum Teil dramatischen Verkehrsunfällen des Schwerlastverkehrs – und wie unsere Einsatzbilanz zeigt, haben wir eben diese Punkte mal wieder festgestellt.“

Bei einem Schwerpunkteinsatz am Mittwoch und Donnerstag (27./28.07.2022) hat die Kreispolizeibehörde Unna gemeinsam mit dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) in Selm den Schwerlastverkehr auf der B233 zwischen Unna und Fröndenberg kontrolliert.

Die Bilanz:

  • 35 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten – 2 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Ladungssicherung – 2 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel – 2 Verwarngelder (u.a. Dokumentenmitführpflicht) – 1 Strafanzeige wegen eines manipulierten Tachos – 1 Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz – 5 Sicherheitsleistungen
Foto: Polizei Unna

„Der Kreis Unna ist ein Standort für Logistik und Industrie. Dementsprechend hoch ist die Dichte an Lkw und Transportern. Auch wenn die Autobahnen nicht in unserer Zuständigkeit liegen, so kontrollieren wir den Schwerlastverkehr bereits, sobald er unseren Verantwortungsbereich verlässt und erreicht“, betont Polizeihauptkommissar Dino Tönnies, stellvertretender Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizei.

Mit Blick auf den zunehmenden Schwerlastverkehr auf deutschen Straßen werden wir deshalb auch in Zukunft unangekündigt Kontrollen dieser Art im Kreis Unna durchführen.“

Quelle Kreispolizei Unna

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