Integrationsprojekt „Gemeinsam Durchstarten“ geht in die nächste Phase

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"Gemeinsam Durchstarten"-Projektbeteiligte und Coaches v. l. n. r.: Coaches Hatice Müller-Aras, Birgit Netzer und Jewgeni Priluzki (jeweils Multikulturelles Forum e. V.), Jessica Wendel (Werkstatt im Kreis Unna GmbH), Teilhabemanagerin Sabra Khatal (Arbeiterwohlfahrt Ruhr-Lippe-Ems), Projektkoordinator Ingo Gall (Kommunales Integrationszentrum Kreis Unna), Teilhabemanager Mazen Kanaan (Caritasverband für den Kreis Unna e. V.), Coach David Jentsch (IN VIA Unna e. V.), PfaFF-Projektleitung Gisela Weiß (Caritas Lünen-Selm-Werne), Maria Trepper (Kommissarische Leitung des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna), Coachin Ute Kruse-Ebeling (IN VIA Unna e. V.), Dezernent Torsten Göpfert (Kreis Unna) und Coaching Petra Freitag (IN VIA Unna e. V.) - Foto Kreis Unna

Auf die Umstrukturierung folgt die Fortsetzung.

Nach dem Auslaufen des bisherigen Teilhabemanagements für junge Geflüchtete im Kreis Unna Ende Juni werden einzelne Projektbausteine weitergeführt.

Ziel sei es, so der Kreis, jungen Geflüchteten Perspektiven für Ausbildung und Arbeit zu schaffen.

Der Fokus liegt auf der Altersgruppe zwischen 18 und 27 Jahren. Die jungen Menschen befinden sich aktuell im Asylverfahren oder halten sich mit Duldung durch die Ausländerbehörde im Kreis Unna auf.

Dabei ist diese Zielgruppe je nach individuellem Bedarf und mit einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung auch für Geflüchtete abweichend vom Aufenthaltsstatus oder älter als 27 Jahre offen und umfasst auch Geflüchtete aus der Ukraine.

Seit dem 01. Juli stehen nach Abschluss des Vergabeverfahrens an freie Träger und dem notwendigen Kreistagsbeschluss vom 14. Juni 2022 weiterhin die Coaches vom Multikulturellen Forum e. V. für den Nord- und Mittelkreis sowie IN VIA Unna e. V. für die Städte und Gemeinden im Südkreis für ein individuelles Coaching zur Verfügung.

Auch für den Anschluss ist gesorgt:

  • Das Multikulturelle Forum bietet für junge Geflüchtete, die sich bereits in Arbeit oder Ausbildung befinden, berufs- und ausbildungsbegleitend Weiterqualifizierungen, Deutschförderungen und Nachhilfe an.
  • Die Werkstatt im Kreis Unna GmbH setzt auf niedrigschwellige Kurse über eine Dauer von 6 Monaten, in denen Deutschförderung mit der Erprobung von Ausbildungsgewerken kombiniert wird. Interessierte erproben sich dabei im Garten- und Landschaftsbau, in der Metall- oder Holzwirtschaft, in der Lagerlogistik oder lernen die Hauswirtschaft kennen.
  • Dem Pflegebereich widmet sich die Caritas Lünen-Selm-Werne mit dem Projekt ‚Pflegeausbildung für Frauen mit Fluchthintergrund‘, kurz: PfaFF und ist damit erste Adresse für Interessierte an einer Ausbildung im Gesundheitswesen. Das Projekt unterstützt u. a. mit branchenspezifischer Expertise, Deutschförderung und Nachhilfe.

Quelle Kreis Unna



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