Damit immer mehr Frauen „Ja“ zum Stillen sagen: Unna ist „stillfreundliche Kommune“

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Heinz-Dieter Edelkötter (Bereichsleiter Jugend und Familie), Bürgermeister Dirk Wigant, Claudia Kowaczek (Familienbüro) und Anja Wulf (Hebamme und Stillberaterin). Foto Stadt Unna

Im neuen Familienbüro im Erdgeschoss des Unnaer Rathauses können junge Mütter ab sofort während der Öffnungszeiten einen abgeschirmten Bereich zum Stillen nutzen. Geschwisterkinder können sich in der Zwischenzeit mit Spielzeug beschäftigen oder ein Bild malen.

Die Kreisstadt Unna darf sich seit dem 7. Juni 2022 als stillfreundliche Kommune bezeichnen.

Anja Wulf, Hebamme und Stillberaterin, hat die Urkunde stellvertretend für den Landesverband der Hebammen in NRW an Unnas Bürgermeister Dirk Wigant überreicht.

Alle öffentlichen Gebäude, die zertifiziert werden, erscheinen auf der Landkarte der stillfreundlichen Kommunen auf der Website des Landesverbandes der Hebammen NRW.

„Mit einfachen Mitteln haben Kommunen so die Möglichkeit, die Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum zu fördern und etwas zu tun: für sich und für stillende Mütter und ihre Familie. Damit immer mehr Frauen „Ja“ zum Stillen sagen.“


Das Familienbüro ist barrierefrei von außen zu erreichen und der Stillbereich ist mit einem bequemen Sessel sowie einem Wickeltisch ausgestattet. Des Weiteren kann den Müttern ein Glas Wasser gereicht werden. Der Stillbereich bietet mit Hilfe eines Raumteilers einen geschützten Ort.

„Somit wurden alle vom Landesverband geforderten Voraussetzungen zum Erhalt dieses Zertifikats erfüllt“, erläutert die Stadt.

Durch die Verortung des Stillbereichs im Familienbüro können Eltern sich zudem über Angebote der Kindertagespflege und der Kindertageseinrichtungen sowie der Frühen Hilfen informieren.

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