„Neue“ Fußgängerzone: Massener Straße soll bis Ende Juli fertig sein – Danach Hertinger Straße

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Auf den letzten Metern wird noch gearbeitet. (Foto Rinke)

Die neu gestaltete Unnaer Fußgängerzone nimmt Gestalt an.

Voraussichtlich Ende dieses Monats (Juli) wird der erste Bauabschnitt an der Massener Straße – bis auf kleinere Restarbeiten – abgeschlossen sein. Das teilte am heutigen Donnerstag, 7. Juli, die Stadtverwaltung mit.

Begonnen hatten die Arbeiten im Frühjahr vorigen Jahres.

Aktuell sind die ersten Bänke auf der Massener Straße aufgestellt worden, die eine vor dem „Körbchen“, die andere vor dem Café Möller. Die elegant wirkenden dunklen Sitzmöbel stoßen bei der Rundblick-Leserschaft auf Facebook auf einhellige Zustimmung.

Visualisierung der „neuen“ Massener Straße nach der Sanierung. (Grafik c/o Stadt Unna)
Visualisierung der künftigen Massener Straße bei Nacht / Quelle Stadt Unna

„Schon jetzt sind an der Hertinger Straße vom Alten Markt bis zum Fässchen – die Arbeiten der Kommunalversorger am zweiten Bauabschnitt im vollem Gange“, erklärt Stadtsprecher Christoph Ueberfeld.

„Somit können in der nächsten oder übernächsten Woche dort die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Fußgängerzone beginnen.“

Die Hertinger Straße am Seniorentreff „Fässchen“. (Foto Rinke)

Die Stadtverwaltung hofft, dass die Arbeiten bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein werden.

Foto von Martin Trillhose

Die Neugestaltung der Massener Straße hat einige kritische Stimmen hervorgebracht, sowohl wegen der Art der Baumpflanzungen als auch am Mangel von Grün generell sowie an Stolperkanten auf dem neu verlegten Bodenbelag. HIER berichten wir.

Oben vorher, unten nachher: Der Unterschied zwischen dem geflickschusterten Stolperpflaster und dem ersten neu gepflasterten Stück vom Alten Markt aus ist sichtlich und fühlbar beeindruckend. (Fotos Rinke)

Bauabschnitt I – Massener Straße und Hertinger Straße

  • Zwischen Markt und Lindenplatz sowie zwischen Markt und Flügelstraße wird die bauausführende Firma rund 4500 Quadratmeter Bodenbelag austauschen, aber auch verschiedene Arten von Technik integrieren.
  • Unter der Oberfläche aus Betonpflasterplatten, einigen Natursteinakzenten und den taktilen Leitlinien müssen Kabel für die Laternen, neue Trinkwasseranschlüsse und Kanaleinläufe verlegt werden.
  • Die Firma muss Pflanzbeete für die neuen Bäume anlegen und die Erdarbeiten für das Lichtband erledigen, das als künstlerisches Gestaltungselement mit in den Boden kommt.

Die Arbeiten an der Massener- und Hertinger Straße wurden als Erster Bauabschnitt für die Sanierung der Fußgängerzone ausgewiesen. Beginnen werden jedoch die Kommunalversorger, die sich abschnittsweise auf der südlichen Seite bis zum Lindenplatz vorarbeiten.

  • Strom-, Gas- und Wasserleitungen und Anschlüsse werden erneuert.
  • Vom Lindenplatz geht es dann zurück in Richtung Alter Markt.

Beim Endausbau der Fußgängerzone in drei Bauabschnitten werden Bäume, Bänke, Spielgeräte und Abfallkörbe in einem Zwischenstreifen angeordnet. Einen großen Unterschied wird auch die Wahl des Oberflächenmaterials ausmachen: Überall dort, wo Last und Bewegung auftreten, setzt die Stadt auf Betonplatten.

Von ihnen erhofft man sich, dass sie – anders als das bisherige Natursteinpflaster im Mittelstreifen der Massener Straße – dauerhaft fest liegen.

Die 1,6 Millionen Euro teure Baumaßnahme wird zu 100 Prozent gefördert.

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