Klimaschutzkonzept für den Kreis: 30 % weniger Treibhausgase bis 2035

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Symbolbild Klimaschutz-Demo / Archiv RB

Bis 2035 eine klimaneutrale Kreisverwaltung – und 30 Prozent weniger Treibhausgas-Emmission im Kreis Unna.

Dieses Ziel steht im Klimakonzept, das der Kreistag vorige Woche verabschiedet hat.

41 konkrete Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern wurden beschlossen.
 
Die Bandbreite reicht vom Einsatz regenerativer Antriebstechnologie bis zu Projekten mit Kooperationspartnern – zum Ausbau der erneuerbaren Energien oder zur Förderung klimafreundlicher Mobilität.
 
Konkrete Maßnahmen sind zudem die energetische Sanierung der kreiseigenen Gebäude, mehr Photovoltaik-Anlagen und Begrünung auf den Dächern, Einkauf ressourceneffizienter Produkte oder die Nutzung möglichst klimafreundlicher Verkehrsmittel.

„Auch wenn unser direkter Einfluss auf die gesamte Klimabilanz des Kreises relativ gering ist, haben wir auf Kreisebene eine wichtige Vorbildfunktion“, so Klimaschutzmanagerin Albrecht.

Zentrales Ziel des Konzeptes ist, dass die Kreisverwaltung klimaneutral wird und die Treibhausgasemissionen im Kreis um 30 Prozent sinken – beides bis 2035.

Umweltdezernent Ludwig Holzbeck argumentiert: „Wir fangen nicht bei Null an. Die Aufgaben sind dennoch enorm, wenn wir unseren Teil dazu beitragen wollen, dass 1,5 Grad Ziel von Paris zu erreichen. 2019 haben wir den Klimanotstand ausgerufen, 2020 klimapolitische Leitlinien festgeschrieben und die Klimaschutzmanagerin eingestellt. Mit dem Klimaschutzkonzept festigen wir den eingeschlagenen Weg.“

Quelle Kreisverwaltung Unna

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