Abenteuer ÖPNV – „Ein kleiner Erfahrungsbericht“

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„Ein kleiner Erfahrungsbericht…“

– Ein Leser aus Unna, Christian K., lässt uns auf ironische Weise an seinen Erfahrungen mit dem öffentlichen Nahverkehr teilhaben. Er gehört zu den Tausenden, die eines der zeitlich befristeten 9-€-Tickets erstanden haben, um sich vorurteilsfrei auf den Nahverkehr einzulassen.

Sein Fazit fällt unmissverständlich aus.

„Gerade komme ich mit der Bahn aus Münster zurück.
Nie hätte ich gedacht, das die DB so stark an dem Wohl ihrer Fahrgäste interessiert ist.

Der Fahrplan wurde den Bedürfnissen der Kunden angepasst. Die Züge fahren etwa 10 Minuten später ab, als im Fahrplan vorgegeben, damit auch Nachzügler den Zug noch erreichen können.

Eine weitere Optimierung erfolgt durch die Streichung der Züge, die 36 Minuten nach der vollen Stunde fahren.
Somit ist gewährleistet, das nicht halbvolle Beförderungsmittel den Bahnhof verlassen und Fahrgäste wegen der Leere der Züge ein Einsamkeitsgefühl und evtl. eine ärztlich erforderliche Behandlung erhalten müssen.

In der Vergangenheit wurden auf unserer Strecke zwei Einzeltriebwagen zu einem zusammengefügt. Darauf wurde verzichtet. Jetzt kommt lediglich ein einzelner Triebwagen.

Somit besteht nicht die Gefahr, dass evtl. ein Fahrgast während der Reise umfällt oder einen Frischluft-Schock erleidet. Eine Übersättung der Luft mit zuviel Sauerstoff ist ausgeschlossen und Erfrierungen wegen der hohen Temperaturen ebenfalls.

Natürlich wird aus ökonomischen Gründen auf das Einschalten der Klimaanlage verzichtet.

Nächste Woche muß ich erneut nach Münster. Die DB werde ich nicht nutzen, ich rolle mit dem Auto an.“

Christian K., Unna

1 KOMMENTAR

  1. es gibt keinen direktzug der deutschen bahn von unna nach münster das ist die eurobahn oder abellio oder so. dieses mindestmaß an recherche sollte man selbst eibnem werbeportal zu trauen

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