153 Sicherheitsmängel an Baustellen in Bönen, Fröndenberg und Holzwickede

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Brauerstraße Ecke Von-Steinen-Straße in Fröndenberg: Gehweg versperrt und unzureichend gesichert. Foto: Kreis Unna

Baustellen auf Straßen und Fußwegen behindern oft den Verkehr. Sie sollten aber niemals die Sicherheit beeinträchtigen.

Ob Baustellen wie abgesprochen aufgestellt worden sind oder ob sie sogar ein Risiko darstellen, kontrolliert die zuständige Straßenverkehrsbehörde. Der Kreis Unna übernimmt diese Aufgabe für Fröndenberg, Bönen und Holzwickede und stellte dort 2021 insgesamt 153 Mängel fest.
 
Straßenverkehrsrechtliche Anordnung – so heißt das Dokument, in dem steht, wie und wo Arbeiten den Straßenverkehr beeinflussen. Ausgestellt und kontrolliert wird sie von der Straßenverkehrsbehörde.

Bahnhof, Holzwickede: Umgekippte Zäune stellen ein großes Sicherheitsrisiko dar. Foto: Kreis Unna

Wie wichtig diese Kontrollen sind, zeigt ein Blick auf die Statistik des Statistischen Bundesamtes, wie Michael Arnold von der Verkehrssicherung erklärt:

„2020 gab es bundesweit insgesamt 3.382 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle in Straßenbaustellen. Hierbei wurden 47 Menschen getötet und 673 Personen verletzten sich schwer.“

Edisonstraße, Bönen: Da passt kein Fußgänger durch. Foto: Kreis Unna

Im Straßenverkehr gilt deshalb: Sicherheit zuerst. 153 Mängel stellten die Kontrolleure 2021 in den Kommunen Fröndenberg, Holzwickede und Bönen fest.

Insgesamt sind 827 Baustellen im vergangenen Jahr in diesen Kommunen angemeldet worden.  
Bei den Mängeln ging es um versperrte Gehwege, umgekippte Schrankenzäune oder unzureichende Absperrungen. Die Mängel werden dem Baustellen-Unternehmen gemeldet, die dann ­– auch im Sinne der Sicherheit um die eigenen Mitarbeiter – nachbessern müssen.

Quelle Kreis Unna

1 KOMMENTAR

  1. Persönliche Betrachtungen:

    Die mit dem Glasfaseranschluß betreute Privatfirma ist bei uns durch die Straßen geknallt wie mit der Axt durch den Wald. Anwohner kamen ohne Vorankündigung nicht mehr vom Gelände. Nicht zur Arbeit oder zu wichtige Termine. Man fuhr plötzlich über frisch geteerte Streifen. Die Sicht an Kreuzungen wurde versperrt. Straßen waren plötzlich mit schwerem Baugerät verstopft. Monatelang wurden nicht geteerte Schotterstreifen ausgeschwemmt. Der Schlamm auf der Straße und in die Anliegergrundstücke verteilt. Straßen nachhaltig beschädigt.

    Persönlich hatte ich den Eindruck, daß das private Unternehmen ohne Kontrolle der zuständigen Behörde nach Belieben handeln konnte. Angekündigte Bürgergespräche wurden wegen Coronamaßnahmen abgesagt.

    Wenn man wenigstens zur Information kurz vorher Handzettel in die Briefkästen eingeworfen hätte. Es gab kaum deutschsprachige Ansprechpartner. Die freundlichen Arbeiter waren auch in den Pausen Kälte und Regen ausgesetzt. Teilweise haben sie noch bis in die Nacht im Eisregen gearbeitet. Mein Respekt vor deren harten Job. Teilweise haben sich Anwohner dafür eingesetzt, das ihnen Toiletten zur Verfügung gestellt wurden.

    Zahlreiche Straßen werden möglicherweise nachträglich von der Stadt saniert werden müssen, an dessen Kosten sich dann alle Hausbesitzer, auch die ohne beantragten Glasfaseranschluß, zu beteiligen haben.

    Die Glasfaserleitung in der Straße ist nach so langer Zeit immer noch nicht angeschlossen. Wir haben uns damals entschlossen, mit unserem Vertrag bei einem der größten Unternehmen der Branche mit entsprechender Infrastruktur zu bleiben, anstatt zu einem Unternehmen mit Sitz in einer Wohnhaussiedlung an der holländischen Grenze zu wechseln. Der verbindliche Vertrag unter Zeitdruck gültig für 2 Jahre konnte schnell Richtung 3000 Euro gehen. Bei erfolgtem Anschluß muß der Kunde die Kündigungsfrist seines alten Vertrages beachten, um Doppelzahlungen zu vermeiden.

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