Bergkamener Lehrer wollten Schüler gegen Impfen beeinflussen // Klinikum Dortmund reagiert auf Tagesschau-Beitrag

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Impfbuch - Symbolbild, S. Rinke

Es geht in beiden Fällen um Corona:

Am Bergkamener Gymnasium wollten Lehrkräfte offenbar versuchen, Schülerinnen und Schüler vom Impfen gegen das Coronavirus abzuhalten. Die Bezirksregierung Arnsberg bestätigte, dass sie in beiden Fällen aktiv geworden ist.

Das Dortmunder Klinikum muss sich unterdessen heftiger Reaktionen auf einen Tagesschau-Beitrag erwehren. Darin hatte sich eine Frau, die angab, Mitarbeiterin des Klinikums zu sein, gegen die Impfflicht ausgesprochen.

Beide Artikel finden Sie bei Interesse HIER.

10 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank an die Pädagogen, manche haben also doch mal in ein Geschichtsbuch geschaut und die passenden Lehren daraus gezogen.

      • Wenn man das Neutralitätsgebot nicht nur auf contra, sondern auch auf pro beziehen würde, hätten wir ein Problem.

        Man müßte dann nach dem Neutralitätsgebot auch Lehrer, welche ihre Schüler zur Impfung raten, abmahnen. Die bisher nach dem deutschen Arzneimittelgesetz verpflichtende Zusatzbemerkung bei öffentlicher Bewerbung von Medikamenten „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ scheint auch nicht mehr zu gelten.

        Neutralitätsgebot bedeutet grundsätzlich, weder dafür oder dagegen zu sein. Sonst wäre es ja kein Neutralitätsgebot.

        Gerade für Journalisten wesentlich.

        • Absolut dito, das beherzigen wir hier beim Rundblick auch strikt. Neutralität ist oberstes Gebot. Und gerade eben auch für Lehrer. Deshalb bleibt es dabei, diese Aktion der Lehrer in Bergkamen war ein No Go, und dasselbe gälte für Beeinflussung PRO Impfung.

          • Den schnellen wendigen Medien mit schlanken Strukturen, Neutralitätsgebot ohne Beeinflussungsanspruch, im direkten Dialog mit den Lesern, nah am Bürger und am Puls der Zeit, gehört die Zukunft.

            Professor Kruse, 2010, in seinem Referat der Enquete Kommission Internet und Digitale Gesellschaft :

            https://www.youtube.com/watch?v=kFMd-Q-0jvs

  2. Da es aber Realität ist, dass viele Lehrer ihren Schülern zu der Impfung raten scheint sich der Rundblick hier wieder der Realität zu verweigern und auf seiner rosaroten Wolke auszuruhen. Realität ist, dass es ohne Folgen bleibt sich für die Impfung auszusprechen, ob als Lehrer, Arzt, Politiker, Kirchenfürst oder wer auch immer. Auch der Rundblick bringt nur positive Nachrichten über die Impfung. Noch nie habe ich einen kritischen Artikel über die Impfung im Rundblick gelesen. Nie. Da bringt es auch nichts zu behaupten man berichte sachlich und neutral, die Auswahl der Nachrichten verzerrt schon die Realität und ist eine Manipulation der Lesers.

    • Peter, versuchen sie mal, so einen Kommentar bei der Konkurrenz des Rundblick unter zu kriegen. Beteiligen sie sich lieber mit sachlich verifizierten Zusatzinformationen. Der Rundblick bietet ihnen die Möglichkeit.

      • @schmunzler Ich schätze Ihre Kommentare sehr und lese sie auch immer sehr gerne. Sie haben immer einen hohen Mehrwert an neuen Erkenntnissen. Ich glaube aber auch, dass uns ein Kuschelkurs nicht die Wende bringen wird. Fehlverhalten und einseitige Information müssen klar benannt werden. Sie wissen doch selber, wie die Menschen heutzutage auf verifizierte Informationen reagieren. Es ist ihnen schlicht egal. Sie wollen es einfach nicht hören. Man wird als Schwurbler abgetan.

  3. Auch meine Tochter stand immer wieder unter Impf Pro Beschuss in der Schule seitens mehrere Lehrer. Außgrenzung inklusive. Darüber wird nicht berichtet. Aber wehe es äußern sich Lehrer Contra Impfung. Dann kommt die rasende Menge in Bewegung. Darüber muss unbedingt berichtet werden. Das ist keine ordentliche Berichterstattung. Das ist einseitige Berichterstattung!

    • Ganz einfach, Herr oder Frau Blümchen, wenn wir als Presse solche Vorfälle nicht berichtet bekommen, können wir logischerweise nicht darüber berichten. Wie stellen Sie sich das vor? Wieso informieren Sie uns nicht statt uns faktenfrei zu kritisieren – überdies unter einem Anonymnamen? Wir erwarten keine Antwort darauf.

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