Bürgermeister verschenkt erneut Obstbäume – Nele will mit der Oma einen Apfelkuchen backen

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Jörg Drücke, Bürgermeister Dirk Wigant, Nala Hellbig, Angela Helbig, Klimamanager Thomas Heer, Kristina Kortmann und Antje Weber-Drücke. (Foto: Stadt Unna)

Von dem großen Andrang war Bürgermeister Dirk Wigant erneut überrascht: 120 Obstbäume hatte die Stadt Unna und Stadtwerke Unna zu verschenken – die ersten 60 wurden am Freitag (5. November 2021) vergeben.

Die Kreisstadt Unna hatte nach der erfolgreichen Aktion aus dem Vorjahr in diesem Jahr nun zusammen mit den Stadtwerken Unna die Aktion wiederholt und 120 Obstbäume für Unnaer Privatgärten zur Verfügung gestellt.

Zusammen mit Klimamanager Thomas Heer und Kristina Kortmann von der unternehmenskommunikation der Stadtwerke überreichte Dirk Wigant den zahlreich erschienenen Interessierten im Gartenzentrum Drücke die Bäume. So war die 7-jährige Nala mit ihrer Oma Angela Helbig zum Gartencenter gekommen. Ausgesucht hatte Nala sich einen Apfelbaum. „Von den Äpfeln werde ich mit meiner Oma zusammen einen Apfelkuchen backen“, sagte sie.

Die Pflege des Baumes will das junge Mädchen auch übernehmen. Andere Beschenkte versprachen dem Bürgermeister zum Dank, Obst von den Gratis-Bäumen ins Rathaus zu bringen.

„Für die Stadt Unna ist es doch eine Win-Win-Situation. Die Bürgerinnen und Bürger tun im eigenen Garten etwas für den Klimaschutz und das mit verhältnismäßig geringen Mitteln. Wenn die Stadt einen Baum pflanzt und ihn pflegen muss, sind die Kosten ungleich höher“,

sagte Dirk Wigant.

Bäume übernehmen wichtige Aufgaben zur Verbesserung des Stadtklimas. Sie erfüllen für das Klima wichtige ökologische Funktionen, wie zum Beispiel Schadstoff- und Feinstaubfilterung sowie Sauerstoffproduktion und bieten wertvolle Lebensräume für Kleintiere und Insekten.

In heißen Sommermonaten spenden die Bäume zudem Schatten. Insbesondere Obstbäume liefern darüber hinaus auch noch leckere Früchte. In den letzten Jahren ist es durch unterschiedliche Ereignisse zu Baumverlusten in Unna gekommen. Deshalb wurden als symbolische Geste und zur weiteren Motivation 100 Obstbäume an Privatleute verschenkt und die machten reichlich Gebrauch von dieser Möglichkeit. Ob Apfel, Kirsche, Pflaume oder Birne – mit etwas Glück können die neuen Baumeigentümer schon im kommenden Jahr zum ersten Mal ernten. Eine Gratis-Beratung von den Mitarbeitenden des Gartencenters gab es bei der Abholung dazu.

Teilnahmeberechtigt waren bei dieser Aktion alle Bürgerinnen und Bürger, die auf ihren Privatgrundstücken oder einem gepachteten Kleingartengrundstück einen Baum pflanzen und dauerhaft pflegen und erhalten wollen. Das Grundstück beziehungsweise die Grundstücke müssen im Unnaer Stadtgebiet liegen und sollten genügend Platz für die Anpflanzung von Obstbäumen (Pflanzqualität Hochstämme) haben. Bei der Standortwahl sollte beachtet werden, dass ein ausgewachsener Obstbaum oft einen Kronendurchmesser von 8 bis 10 Meter erreichen kann und genügend Abstand zum Haus, einem anderen Baum oder einer Mauer haben muss. Die Aktion richtete sich nicht an Wohnungsbaugesellschaften und städtische Einrichtungen.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Unna

1 KOMMENTAR

  1. Hallo,

    Woher kommen die Bäume eigentlich?

    Aus Polen, Kroatien, Tschechien oder wieviele hunderte Kilometer sind die transportiert worden?

    Ich finde die Schau der Politik immer wieder amüsant.

    Wieviele Jahre müssen diese Bäume stehen, damit der CO2 Ausstoß beim Transport wieder von den Bäumen aufgenommen wird. Im Gegenzug ist die Politik nicht in der Lage eine Baumschutzverordnung zu beschließen. Ich soll jetzt wegen meinem Nachbarn ein großen gesunden Baum fällen.

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