Grundstein für Dortmunder „Weihnachtsbaum“ ist gelegt – „Licht an“ am 22. November

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Einige in die Weihnachtsstadt Dortmund involvierte Personen stehen am "Grundstein" für den Weihnachtsbaum, darunter Patrick Arens und Verena Winkelhaus (beide rechts). Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Anja Kador

Die Vorfreude ist bei vielen bereits groß: Nach dem coronabedingten Ausfall 2020 wird es in diesem Jahr wieder die Dortmunder Weihnachtsstadt geben. Natürlich darf dabei der „größte Weihnachtsbaum der Welt“ nicht fehlen – der natürlich streng genommen kein Baum ist, sondern ein gigantisches Gesteck aus 1700 Fichten.

In gut einem Monat wird die Weihnachtsstadt Dortmund eröffnet – bis Ende des Jahres können Dortmunder Bürgerschaft und Tourist*innen dann wieder die besondere Weihnachtsatmosphäre in der City erleben.

Am Dienstag, 19. Oktober, ist der „Grundstein“ für den Riesen-Baum gelegt worden, der tatsächlich aus 1700 Rotfichten besteht. Die Veranstalter der Weihnachtsstadt – der Markthandel- und Schausteller‑Verband Westfalen e.V. sowie der Schausteller-Verein Rote Erde Dortmund e.V. – hatten zu dem Event eingeladen.

Baum leuchtet ab 22. November

Auf die „Grundsteinlegung“ wird in den kommenden Wochen der weitere Aufbau des Baumes folgen. Das Konstrukt liegt bei insgesamt 45 Metern und trägt rund 48.000 Lichter. Leuchten und strahlen wird der Baum ab Montag, 22. November 18:00 Uhr, bis zum 30. Dezember.

Corona hatte Baum 2020 ein Ende gesetzt

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Dortmund sich pandemiebedingt dafür ausgesprochen, den Baum zurückzubauen. Oberbürgermeister Thomas Westphal sprach damals von einem Gebot der Vernunft, auf das Fichten-Konstrukt zu verzichten: „Denn wenn es gelingt, die Infektionszahlen zu drücken, dann wird diese Maßnahme zu einem Symbol der Hoffnung.“

Noch eine Baustelle auf dem Hansaplatz – aber bald steht hier der Weihnachtsbaum. Bild(Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Larissa Hinz

Ebenfalls hoffnungsvoll zeigte sich nun der Vorsitzende des Schausteller-Vereins Rote Erde e.V., Patrick Arens. Die Entwicklung der vergangenen Wochen und Monate in Nordrhein-Westfalen habe den Schausteller*innen sowie der Gastronomie in die Karten gespielt. Dass die Weihnachtsstadt Dortmund dieses Jahr stattfinde, sei wichtig. Die Menschen brauchten wieder Momente des Vergnügens, des Ausgleichs und die Gelegenheit, sich (feiernd) vergessen zu können.

Die Schausteller*innen erarbeiteten derzeit einiges Neues, so Arens. Die Weihnachtsstadt werde ein paar Überraschungen für Gäste parat haben.

Bürgermeisterin Mais freut sich schon

Zur Grundsteinlegung kam auch Bürgermeisterin Ute Mais, die bereits viel Vorfreude auf die Stände zeigte. Als die Weihnachtsstadt 2020 zurückgebaut worden sei, „wurde es auch ein stückweit dunkel in unseren Herzen“.

Nun gehe es aber bergauf: „Wir freuen uns auf eine besinnliche Zeit, aber auf eine nicht ganz so ruhige Zeit wie letztes Jahr.“ Zugleich appellierte sie an die Bürgerschaft: „Halten Sie Abstand zwischen und an den Ständen. Kommen Sie nicht ohne 3G.“

Spenden für das Gast-Haus gesammelt

Nicht nur die Vorfreude auf die Weihnachtsstadt prägte am Dienstag die Grundsteinlegung auf dem Hansaplatz. In vorweihnachtlicher Stimmung ging es auch solidarisch zu: Einnahmen an zwei Ständen für Essen und Getränke gingen an die Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus statt Bank. Dessen erster Vorsitzender, Heinrich Bettenhausen, war dankbar: „Zwischen 600 und 700 Gäste haben wir pro Tag im Gast-Haus. Ihre Spende kommt also an.“

Quelle: Dortmund.de

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